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Kritik von Greenpeace: Shell und Goldman Sachs erhalten Schmähpreis

Auch dieses Jahr übt die Umweltorganisation Greenpeace wieder Kritik an den Geschäftspraktiken mehrerer großer Konzerne. Shell und Goldman Sachs sind die diesjährigen "Gewinner" der Verleihung.

Die Schmähpreise der Umweltorganisation Greenpeace am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos bekommen in diesem Jahr die US-Bank Goldman Sachs und der britisch-niederländische Ölkonzern Shell. Goldman Sachs sei ein zentraler Akteur in der finanzgetriebenen Globalisierung, welche die Profite von wenigen mit explodierender Ungleichheit und Verarmung breiter Schichten bezahle, heißt es in der Begründung der Jury. Sie verwies zudem auf die "Derivate-Deals" der Bank, die Griechenland "in die Eurozone schummelten", und die Geschäfte auf den Rohstoffmärkten.

Shell bekam den Publikumspreis für seine "besonders kontroversen, risikoreichen und schmutzigen Ölförderprojekte". Der Konzern gehe auf der hochriskanten Suche nach fossilen Brennstoffen in der sensiblen Arktis "besonders aggressiv" vor, hieß es zur Begründung. Diese Suche sei erst durch den von Shell mitverursachten Klimawandel möglich geworden. Shell setze eines der letzten Naturparadiese aufs Spiel. An der Wahl zum Publikumspreis beteiligten sich online fast 42.000 Menschen.

Nominiert für die Schmähpreise von Greenpeace in der Schweiz waren neben Goldman Sachs und Shell der französische Atomkonzern Alstom, Coal India, das britische Unternehmen G4S, eine der größten Sicherheitsfirmen der Welt, der südafrikanische Bergbaukonzern Lonmin und der Schweizer Windanlagenbauer Repower. Im vergangenen Jahr hatten die US-Bank Barclays und der brasilianische Bergbaukonzern Vale die Schmähpreise bekommen.

amt/AFP / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?