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Kuriose Strafmaßnahme: Teenager hilft betrunkener Freundin - und wird bestraft

Eine junge Amerikanerin will eine angetrunkene Freundin von einer Party nach Hause bringen. Trotz ihres vorbildhaften Verhaltens sieht die Schule das Alkoholverbot verletzt und bestraft das Mädchen.

Von Julia Holzapfel

Die siebzehnjährige Erin Cox sitzt gemütlich mit Freunden in einem Frozen-Yogurt-Shop in Andover, Massachusetts, als sie eine SMS bekommt. In der Nachricht bittet eine Freundin, sie von einer Party abzuholen, weil sie zu betrunken sei, um selbst nach Hause zu fahren. Cox startet daraufhin ihr Auto und fährt ins 15 Kilometer entfernte Boxford. Sie erledigt einen freundschaftlichen Taxidienst, der wenig später zum Rauswurf aus ihrem High-School-Volleyballteam führt.

Als Cox in der Masse der feiernden Partybesucher nach ihrer Freundin sucht, kommt plötzlich die Polizei in das Haus. Die Beamten nehmen die Daten zahlreicher Jugendlicher auf, die sich wenig später wegen Trunkenheit vor Gericht verantworten sollen, darunter auch die von Cox. Ihre Vorladung wurde zwar vom Gericht zurückgenommen, weil ein Polizeibeamter in einem Schreiben die Nüchternheit der Schülerin bestätigt hatte.

Die North Andover High School hatte ihr Urteil aber längst gefällt. An ihrer Schule zählt Cox nicht nur zu den schlausten Köpfen, sondern führt auch das Mädchen-Volleyballteam als Kapitänin an. Die Schule hat ihr nach dem Vorfall die Rolle der Mannschaftsführerin entzogen, zudem darf sie fünf Spiele lang ihr Team auf dem Feld nicht unterstützen.

"Ich habe das Richtige getan"

Mithilfe eines Anwalts wollte Cox' Familie die Entscheidung der Schule anfechten. Ein örtliches Gericht erklärte aber in einer Anhörung, es habe keinen Einfluss auf die Maßnahme. Ein Sprecher verteidigte das Vorgehen der Schule vor Gericht damit, dass es eine klare Position in Sachen Alkohol gebe: "Trinken unter Jugendlichen ist ein ernst zu nehmendes Problem".

Freunde von Cox haben inzwischen eine Petition gegen die nach ihrer Ansicht ungerechte Behandlung der Schülerin gestartet. Auch auf Twitter tun viele ihren Unmut darüber kund, wie die Schule den Teenager für das vorbildhafte Verhalten bestrafen könne. Twitter-User @TheJonSheehan schreibt etwa: "Hey @NorthAndoverHS Toll gemacht, eine Volleyballspielerin zu suspendieren, weil sie ihre Freundin nicht betrunken fahren ließ. Ein großartiges Beispiel." Cox selbst sagte gegenüber dem "Boston Herald", dass sie wieder so handeln würde: "Ich habe das Richtige getan".

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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