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Gut gemacht, Marla!: Labrador wird zum Suchhund ausgebildet – und wird viel früher als erwartet zum Helden

Ein Hundebesitzer aus Thüringen übte mit seiner Hündin das Suchen von Menschen, um damit später einmal Hilfsaktionen unterstützen zu können. Zum Einsatz kam das sechsbeinige Team aber früher als erwartet.

Ein Labrador spielt mit einem Stock

Ein Labrador wie dieser rettete an der Ostsee einen Menschen (Symbolbild)

Picture Alliance

Ein Mann aus machte Urlaub an der Ostsee. Zumindest für ihn war es Urlaub – seine Labrador-Hündin Marla musste "arbeiten". Ihr Herrchen wollte sie nämlich zum Suchhund ausbilden, zu einem sogenannten "Mantrailer". Mit dem Training hatten die beiden schon begonnen und wollten es im Ostseebad Rerik intensiv fortsetzen.

Dafür hätten sich Marla und ihr Besitzer keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können. Denn während sie am Meer urlaubten, wurde plötzlich eine 80-jährige Touristin aus Niedersachsen vermisst. Die Frau hatte sich offenbar verirrt, ihr Mann alarmierte besorgt die Behörden. Der Ehemann und die gingen auf die Suche nach der Vermissten – als Marlas Herrchen davon erfuhr, bot er direkt seine Hilfe an.

Erste Suchaktionen des Ehemannes und der Polizei blieben am Abend ohne Erfolg, wie die Beamten mitteilten. Doch Marla gelang es laut der "Thüringer Allgemeinen" prompt, die Vermisste auf einem Feld aufzuspüren. Sie konnte in Sicherheit gebracht und versorgt werden. "Der Frau geht es den Umständen entsprechend gut", vermelden die Behörden.

Ob Marla eine Belohnung für ihre Leistung bekam, wurde nicht mitgeteilt. Aber ganz bestimmt intensive Streicheleinheiten vom stolzen Besitzer!

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wt