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Gut gemacht, Marla!: Labrador wird zum Suchhund ausgebildet – und wird viel früher als erwartet zum Helden

Ein Hundebesitzer aus Thüringen übte mit seiner Hündin das Suchen von Menschen, um damit später einmal Hilfsaktionen unterstützen zu können. Zum Einsatz kam das sechsbeinige Team aber früher als erwartet.

Ein Labrador spielt mit einem Stock

Ein Labrador wie dieser rettete an der Ostsee einen Menschen (Symbolbild)

Picture Alliance

Ein Mann aus Thüringen machte Urlaub an der Ostsee. Zumindest für ihn war es Urlaub – seine Labrador-Hündin Marla musste "arbeiten". Ihr Herrchen wollte sie nämlich zum Suchhund ausbilden, zu einem sogenannten "Mantrailer". Mit dem Training hatten die beiden schon begonnen und wollten es im Ostseebad Rerik intensiv fortsetzen.

Dafür hätten sich Marla und ihr Besitzer keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können. Denn während sie am Meer urlaubten, wurde plötzlich eine 80-jährige Touristin aus Niedersachsen vermisst. Die Frau hatte sich offenbar verirrt, ihr Mann alarmierte besorgt die Behörden. Der Ehemann und die Polizei gingen auf die Suche nach der Vermissten – als Marlas Herrchen davon erfuhr, bot er direkt seine Hilfe an.

Erste Suchaktionen des Ehemannes und der Polizei blieben am Abend ohne Erfolg, wie die Beamten mitteilten. Doch Hündin Marla gelang es laut der "Thüringer Allgemeinen" prompt, die Vermisste auf einem Feld aufzuspüren. Sie konnte in Sicherheit gebracht und versorgt werden. "Der Frau geht es den Umständen entsprechend gut", vermelden die Behörden.

Ob Marla eine Belohnung für ihre Leistung bekam, wurde nicht mitgeteilt. Aber ganz bestimmt intensive Streicheleinheiten vom stolzen Besitzer!

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wt
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.