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Landau in der Pfalz: Siebenjähriger kommt mit Granate in Grundschule

Er wollte sie nur mal eben seinen Mitschülern zeigen: Ein Siebenjähriger ist mit einer Granate in seine Grundschule gegangen. Der Kampfmittelräumdienst musste anrücken.

Junge hält Handgranate in seinen Händen

Der Schüler in Landau hielt die Granate für einen Bombensplitter (Symbolbild)

Mit einer Granate ist ein Siebenjähriger in einer Grundschule im pfälzischen Landau aufgekreuzt. Der Schüler habe sie für einen Bombensplitter gehalten und sie am Montagmorgen Mitschülern zeigen wollen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die Schule und die alarmierte Feuerwehr schalteten den Kampfmittelräumdienst ein. Dieser stellte den Angaben zufolge fest, dass es sich um eine US-amerikanische Artilleriegranate handelt und dass das Sprengteil noch brennbares Material enthielt. Das Sprengteil hätte aber nur bei enormer Hitze reagiert, hieß es. Der Kampfmittelräumdienst nahm die Granate schließlich mit. Die Schule musste laut Polizei nicht geräumt werden.

Erst im November hatten spielende Kinder in einem Wald in Niederbayern Munition gefunden und damit die Entdeckung eines ganzen Depots an Waffen und Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg ermöglicht.

tim / DPA