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Lehrschreiben "Evangelii gaudium": Der Traum des Papstes

Was Franziskus in seinem Lehrschreiben "Evangelii gaudium" so schonungslos wie ermutigend skizziert, ist nicht weniger als eine neue Kirche für eine neue Welt.

Von Frank Ochmann

Wenn es auf dem Feld von Politik und Gesellschaft einer wagt, vom Träumen zu sprechen, kommt gegen ihn schnell der Verdacht naiver Schwärmerei auf. Da spinnt sich wohl wieder einer die Welt zurecht, wie es seinem verwirrten Kopf gefällt. Ja, mag mancher denken, vielleicht wäre es ja ganz schön, wenn sich so ein Traum erfüllte. Aber so ist die Welt nun mal nicht, so wird sie nie sein. Schlagt euch das ein für alle Mal aus dem Kopf.

Wer "Evangelii Gaudium", das erste allein verfasste päpstliche Schreiben von Franziskus, von vorn bis hinten gelesen hat, muss eines begriffen haben: Seinen Traum vom guten und gerechten Leben auf diesem "herrlichen Planeten" wird sich dieser Papst nie aus dem Kopf schlagen. Da glaubt offenbar einer mit jeder Faser, dass er einer orientierungslosen, mutlosen und an sich selbst verzweifelnden Welt ein Angebot macht, das die gar nicht ablehnen kann. Sie muss nur zuhören!

Benedikt XVI. hat bis ins Detail dieselbe Diagnose gestellt. Doch wie anders klingt das bei seinem Nachfolger. Die knapp zweihundert Seiten, die Franziskus vorgelegt hat, sind nur an wenigen Stellen von jener weihrauchschwangeren Schwere und akademischen Trockenheit, wie sie in vielen anderen kirchlichen Lehrschreiben zu finden ist. Die meisten Teile lesen sich leicht, manche fesseln geradezu, wenn man sich darauf einlässt. "Mir ist eine ‚verbeulte' Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist." Wann hat man das von einem Papst gelesen? Wann hat einer seine Priester offiziell ermahnt, aus ihrem Beichtstuhl keine "Folterkammer" und aus ihrer Kirche keine "Zollstation" zu machen? Die Begründung folgt in einer so einfachen wie einfühlsamen Sprache: "Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben."

"Lassen wir die Armen nie allein!"

Ein solcher Satz bedarf keiner gelehrten Interpretation, denn er ist auch in der Umkehrung eindeutig: Niemand darf zurückgewiesen werden! Das heißt nicht, es gäbe keine Unterschiede mehr, keine Lehre, kein Richtig und kein Falsch. Und das wird in anderen Passagen durchaus deutlich. Doch die grundsätzliche Haltung der Kirche, so der Papst, muss die Annahme eines Menschen sein, nicht dessen Ablehnung. Erst nach dieser grundsätzlichen Bejahung hat alles Weitere zu folgen.

Man glaubt dem, der das schreibt, dass er das "mühevolle Leben" kennt oder wenigstens die, denen die Schinderei nicht erspart bleibt. Und um "die Armen" dreht sich thematisch fast das gesamte Schreiben. Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln werden die Armut des Menschen und die Armut der Menschen in den Blick genommen. An der Armut in all ihren Formen, so verkündet der Papst mit der ganzen Wucht seines Amtes, misst sich der Christ: "Ohne Umschweife ist zu sagen, dass … ein untrennbares Band zwischen unserem Glauben und den Armen besteht. Lassen wir die Armen nie allein!" Wie realistisch der Papst dabei seine Möglichkeiten einschätzt und wie wenig verträumt er eben auch ist, verrät ein Satz wie dieser: "Ich fürchte, dass auch diese Worte nur Gegenstand von Kommentaren ohne praktische Auswirkungen sein werden. Trotzdem vertraue ich auf die Offenheit und die gute Grundeinstellung der Christen …"

Immer wieder finden sich ähnliche Passagen: Zuerst wird schonungslos analysiert, werden Missstände benannt und auch die Verantwortlichen, wo die sich ausmachen lassen. Doch nie gibt Franziskus zugleich die Hoffnung auf Besserung auf. Und er scheut nicht, konkret zu werden: "Solange die Probleme der Armen nicht von der Wurzel her gelöst werden, indem man auf die absolute Autonomie der Märkte und der Finanzspekulation verzichtet und die strukturellen Ursachen der Ungleichverteilung der Einkünfte in Angriff nimmt, werden sich die Probleme der Welt nicht lösen und kann letztlich überhaupt kein Problem gelöst werden. Die Ungleichverteilung der Einkünfte ist die Wurzel der sozialen Übel." Das stammt wirklich nicht aus einem neuen kommunistischen Manifest, sondern aus dem jüngsten päpstlichen Lehrschreiben.

Keine Vertröstung auf den Himmel

Für solche Sätze wäre einem Theologen noch zu Zeiten Joseph Ratzingers die kritische Aufmerksamkeit der römischen Glaubenskongregation sicher gewesen. Sind denn die geistlichen Güter nicht viel wichtiger als die materiellen? Doch für Franziskus gehört die harsche Kapitalismuskritik wie selbstverständlich zum geistlichen Lehr- und Hirtenamt. Eine Vertröstung der Armen auf den Reichtum des Himmels ist mit ihm nicht zu machen. Und so nimmt er sich das "System" vor, das nur dann nichts gegen Frömmigkeit hat, wenn sie folgenlos bleibt: "Wie viele Worte sind diesem System unbequem geworden! Es ist lästig, wenn man von Ethik spricht, es ist lästig, dass man von weltweiter Solidarität spricht, es ist lästig, wenn man von einer Verteilung der Güter spricht, es ist lästig, wenn man davon spricht, die Arbeitsplätze zu verteidigen, es ist lästig, wenn man von der Würde der Schwachen spricht, es ist lästig, wenn man von einem Gott spricht, der einen Einsatz für die Gerechtigkeit fordert."

Franziskus hat sich offenbar vorgenommen, auch künftig lästig zu werden. Das wird zweifellos in seiner Kirche so sein, der er eine Reform auf allen Ebenen verordnet hat. Und er schließt sich und sein Amt dabei keinesfalls aus. Ebenso aber wird es die politische und wirtschaftliche Gesellschaft weiter mit ihm zu tun bekommen, auch wenn er dabei die eine oder andere "Beule" riskiert. Doch: "Mein Wort ist nicht das eines Feindes, noch das eines Gegners. Es geht mir einzig darum, dafür zu sorgen, dass diejenigen, die Sklaven einer individualistischen, gleichgültigen und egoistischen Mentalität sind, sich von jenen unwürdigen Fesseln befreien und eine Art zu leben und zu denken erreichen können, die menschlicher, edler und fruchtbarer ist und ihrer Erdenwanderung Würde verleiht." Man muss nicht katholisch sein, um Franziskus für die Verwirklichung dieses Traumes Erfolg zu wünschen.

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CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.