VG-Wort Pixel

Leseraufruf Schule in der Corona-Krise: Wie sind Ihre Erfahrungen?

Leseraufruf: Schule in der Corona-Krise: Wie sind Ihre Erfahrungen?
Der Schulbetrieb läuft wieder an, doch lokale Covid-19-Ausbrüche zeigen, dass Eltern sich darauf einstellen müssen, dass der Unterricht auch immer wieder mal zu Hause stattfinden muss. Wie aber arbeiten Kinder dort, wie sieht ihr Schreibtisch aus? Der stern startet eine große Umfrage.

Jetzt geht’s wieder los mit Stullen schmieren und Ranzen packen. Der reguläre Schulbetrieb an Deutschlands Schulen rollt an. Bei den Eltern gibt es ein deutliches Aufatmen. Die Zeiten von Homeschooling sind vorbei, kein seitenlanges Ausdrucken von Aufgabenblättern mehr, keine Zoom-Konferenzen, die das Internet zum Absturz bringen, keine nervigen Diskussionen, ob das Vokabellernen nicht auch noch Zeit bis morgen hätte – zumindest erstmal. Doch lokale Ausbrüche des Corona-Infektionsgeschehens wie etwa in Gütersloh oder Mecklenburg-Vorpommern zeigen, dass die Pandemie noch eine Weile den Alltag bestimmen wird. Die Chancen, dass der Unterricht zumindest phasenweise auch immer mal wieder zu Hause stattfinden wird, sind groß.

Der Krisenmodus ist leider noch nicht vorüber. Die Verantwortlichen arbeiten an Plänen, wie sich die Klassen im Fall steigender Infektionszahlen wieder aufteilen lassen und die Schüler zeitweise ins Homeschooling zurückkehren können. Gleichzeitig soll möglichst viel Wissen bei den Schülern ankommen, damit Lernrückstände und -lücken nicht noch größer werden.

Doch wie arbeiten Kinder und Jugendliche eigentlich zu Hause? Das möchte der stern gerne von seinen Lesern und Leserinnen erfahren. Im eigenen Zimmer mit eigenem Schreibtisch, eigenem Rechner, Drucker und Highspeed-Wlan? Oder am gemeinsamen Esstisch, zusammen mit drei Geschwistern und ohne funktionierenden Drucker? Muss das nötige Datenvolumen zum Herunterladen der Aufgaben vom eigenen Taschengeld bezahlt werden? Haben sie Unterstützung von der nicht berufstätigen Mutter oder dem Vater oder sind sie auf sich allein gestellt, weil Mama und Papa Vollzeit arbeiten?

Der siebenjährige Peter lernt an einem kleinen Schreibtisch, der unter seinem Hochbett steht
Der siebenjährige Peter lernt an einem kleinen Schreibtisch, der unter seinem Hochbett steht

Peter, ein siebenjähriger Grundschüler aus Hamburg, hat uns bereits geschrieben:

"Hausaufgaben mache ich an einem kleinen Schreibtisch, der ist Teil von unserem Hochbett. Mein kleiner Bruder bastelt auch an dem Tisch. Manchmal krickelt er auf meine Hefte. Einen eigenen Computer oder ein Handy habe ich nicht. In der Homeschooling-Zeit habe ich den Rechner von meinem Papa benutzt. Allerdings hat er ihn meistens selbst gebraucht. Wir haben auch einen Drucker, der allerdings keine Farbe kann und die Arbeitsblätter viel zu blass ausdruckt."

Haben Sie auch schulpflichtige Kinder? Dann schreiben Sie uns. Wo haben Ihre Kinder während der Homeschooling-Zeit gesessen und gelernt? Was hat funktioniert und was nicht? Melden Sie sich, erzählen uns Ihre Geschichte mit einem Foto vom Arbeitsplatz Ihres Kindes – wenn Sie mögen, gern mit Kind im Bild. Inklusive Alter und Klasse ihrer Tochter, ihres Sohnes – und, wenn es mag, mit einem Kommentar Ihres Kindes. Was fehlt am Arbeitsplatz, was ist richtig gut? Mit der Einsendung erklären Sie, dass Ihnen die Rechte an den eingesandten Bildern und Texten zustehen und Sie erklären sich einverstanden mit deren Veröffentlichung – ganz oder in Auszügen (wenn gewünscht nur mit dem Vornamen oder anonym). Schreiben Sie an: leseraufruf@stern.de


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker