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Limburger Bischof: Tebartz-van Elst darf noch immer nicht zum Papst

Nach sechs Tagen in Rom hat das Warten für den umstrittenen Limburger Bischof Tebartz-van Elst noch immer kein Ende: Auch am Samstag hat er keine Audienz bei Papst Franziskus bekommen.

Der in die Schlagzeilen geratene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst muss weiter auf eine Audienz beim Papst warten. Auch am Samstag vermerkte #link;http://press.vatican.va/content/salastampa/de/bollettino/pubblico/2013/10/19/0677/01517.html;das Bulletin des Vatikans# kein Treffen von Franziskus mit dem Bischof. Tebartz-van Elst, dem #link;http://www.stern.de/2065182.html;Verschwendung beim Bau der neuen Limburger Bischofsresidenz vorgeworfen wird#, wartet seit vergangenem Sonntag in Rom auf einen Termin beim Papst.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, war am Donnerstag mit Franziskus zusammengekommen, um den Skandal von Limburg zu erörtern. Details des Gesprächs drangen allerdings kaum nach außen. Zollitsch ließ vor Journalisten im Vatikan am Donnerstag nur so viel durchblicken, als dass er sich durch sein Gespräch mit Papst Franziskus "gestärkt und ermutigt" fühle. Zollitsch war zuletzt auf deutliche Distanz zum Limburger Bischof gegangen.

Tebartz-van Elst steht unter anderem wegen der enormen Kosten für den Neubau seiner Bischofsresidenz unter Druck. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Strafbefehl wegen Falschaussage gegen ihn beantragt. Dabei geht es um Aussagen des Geistlichen wegen eines Erste-Klasse-Flugs nach Indien.

juho/DPA / DPA