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Landsberg in Sachsen-Anhalt: Lokführer hilft Mann, der vom Zug erfasst wurde – und wird dann von ihm verprügelt

Im sachsen-anhaltischen Landsberg wurde ein Lokführer am Samstag von einem 21-Jährigen angegriffen, den er zuvor aus einer Notlage befreit hatte.

S-Bahn

Eine S-Bahn in Sachsen-Anhalt (Symbolbild)

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Er wollte helfen und wurde dann verprügelt: Ein 54-jährige Zugführer ist mit einer S-Bahn in den Bahnhof Landsberg eingefahren, hatte planmäßig gehalten und den Zug nach dem Ein- und Aussteigen der Passagiere wieder in Bewegung gesetzt, wie die Polizei berichtete. Dabei bemerkte der einen Mann, der unerlaubt über die Gleise ging und direkt vor seinen Zug lief.

Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein; trotzdem erfasste er den 21-jährigen Mann. Dieser wurde laut  zwischen dem vorderen Drehgestell des Zuges und der Bahnsteigkante eingeklemmt. Der Zugführer stieg aus, befreite ihn aus der misslichen Situation und half ihm auf den Bahnsteig.

Lokführer weitestgehend unverletzt

Im Folgenden beschimpfte ihn der junge Mann jedoch, schlug ihm mit der Faust ins Gesicht und trat mehrfach auf ihn ein. "Danach verließ er den Bahnsteig, konnte aber kurze Zeit später von einem herbeigerufenen Rettungsdienst festgesetzt und medizinisch erstversorgt werden", so die Beamten.

Der 21-Jährige kam weitgehend mit dem Schrecken davon, hatte lediglich leichte Verletzungen und Hautabschürfungen. Im Krankenhaus wurde bei ihm ein Atemalkoholwert von 2,8 Promille festgestellt.

Der Lokführer blieb unverletzt, musste aber nach dem Erlebten abgelöst werden. Sein Angreifer sieht sich nun Strafanzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Beleidigung und Körperverletzung gegenüber.

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km/rös