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Lotto-Jackpot geknackt: Bayer gewinnt 3,1 Millionen Euro

Alles richtig getippt: Ein 70 Jahre alter Mann hat am Samstag den Lotto-Jackpott geknackt. Der Euro-Jackpott dagegen blieb auch am Wochenende unausgeschüttet.

Ein 70 Jahre alter Rentner aus Unterfranken hat als einziger den Lotto-Jackpot geknackt und damit rund 3,1 Millionen Euro gewonnen. Wie Lotto Bayern mitteilte, hatte der Mann sowohl die sechs Lottozahlen richtig getippt als auch die korrekte Superzahl auf dem Schein. "Die Zahlen tippe ich immer aus dem Bauch heraus", sagte der Gewinner laut Mitteilung. Er spiele schon sein ganzes Leben lang Lotto. Er werde nun mit seiner Frau und den beiden Kindern bei einem Abendessen entscheiden, was sie mit dem Geld machen.

Weil der Eurojackpot am Wochenende wieder nicht geknackt wurde, naht eine Zwangsausschüttung der rund 24 Millionen Euro. Wenn auch an diesem Freitag kein Lottospieler alle Zahlen richtig tippe, werde das Geld eine Woche später auf jeden Fall verteilt, berichtete die federführende Gesellschaft Westlotto am Montag in Münster. Am 10. August gehe der Jackpot zur Not an die Tipper der zweiten oder dritten Gewinnklasse.

Euro-Jackpot zuletzt im Mai geknackt

Die europäische Lotterie gibt es erst seit März. Am 11. Mai ist der Eurojackpot zum bislang einzigen Mal geknackt worden. Eine Tippgemeinschaft aus dem Ruhrgebiet sackte dabei rund 19,5 Millionen Euro ein. Seitdem wuchs der Topf stetig.

Den Jackpot abräumen können Tipper mit den richtigen 5 aus 50 und den richtigen 2 aus 8 Zahlen ("Europazahlen"). Acht Länder sind am Eurojackpot beteiligt: Gespielt werden kann in Deutschland, Spanien, Estland, Dänemark, den Niederlanden, Italien, Slowenien und Finnland.

ger/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.