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Machtkampf im Kirchenstaat: Vatikan weist Vorwurf der Intrige zurück

Der Kammerdiener des Papstes soll geheime Dokumente gestohlen haben, die dann dann veröffentlicht wurden. Im Vatikan wird offenbar erbittert um Einfluss gerungen. Jetzt wehrt sich ein Offizieller.

Im Skandal um den Diebstahl geheimer Dokumente hat der Vatikan den Eindruck zurückgewiesen, in der Umgebung von Papst Benedikt XVI. herrschten Intrigen und Machtkämpfe. "Ich kann eine solche Atmosphäre nicht feststellen", sagte der stellvertretende Staatssekretär Angelo Becciu. Auch aus den Veröffentlichungen der gestohlenen Dokumente des Papstes lasse sich ein solcher Eindruck nicht ableiten.

"Viele Dokumente enthüllen keine Machtkämpfe und Racheakte, sondern eine Freiheit des Denkens", betonte der Erzbischof in einem Interview des "L'Osservatore Romano", das die Vatikanzeitung am Dienstag in ihrer Online-Ausgabe veröffentlichte. "Wir (im Vatikan) sind keine Mumien, sondern vertreten unterschiedliche Ansichten."

Der Papst sei vom Diebstahl der Dokumente schmerzlich betroffen. "Die Veröffentlichung der Briefe war ein unmoralischer und äußerst schwerwiegender Akt", betonte Becciu. Der Kammerdiener des Papstes, Paolo Gabriele, soll geheime Dokumente gestohlen haben, die dann veröffentlicht wurden.

Spekuliert wird, dass er nicht die einzige undichte Stelle im Fall "Vatileaks" ist. Dem 46 Jahre alten Familienvater wird schwerer Diebstahl vorgeworfen. In den vergangenen Monaten waren aus dem Vatikan mehrfach Enthüllungen an die Medien durchgesickert. Unter anderem sind geheime Schreiben in dem gerade erschienenen Buch "Sua Santità" (Seine Heiligkeit) veröffentlicht. Der Vatikan hatte die Publikation vertraulicher Unterlagen selbst als "Vatileaks" bezeichnet und so auf die Enthüllungsplattform Wikileaks angespielt.

jar/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?