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Umfrage in Hamburg: Michel Abdollahi dreht den Spieß um - was denken Ausländer über Deutsche?

Letztes Jahr sprach Michel Abdollahi mit deutschen Passanten über die Angst vor dem Islam. Nun hörte er sich die andere Seite an: In Hamburg befragte der Poetry-Slam-Star Muslime und Migranten nach ihrer Meinung über die Deutschen.

Michel Abdollahi befragte Ausländer nach ihrer Meinung zu Deutschen

Michel Abdollahi befragte in einer Hamburger Fußgängerzone Ausländer nach ihrer Meinung zu Deutschen

Vor einem Jahr stellte sich Poetry-Slam-Star Michel Abdollahi mit einem Schild in die Hamburger Innenstadt: "Ich bin Muslim. Was wollen Sie wissen?" Der NDR-Reporter sprach mit Passanten über ihre Angst vor dem Islam. Im Netz bekam die Aktion viel Zuspruch. Nun legt Abdollahi nach: In Hamburg befragte er Migranten nach ihrer Meinung zu Deutschen. Und stellte schnell fest: Es ist viel Angst im Spiel.

Der Hintergrund: Seit den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten ist die Stimmung gegenüber Flüchtlingen und Migranten gekippt. Zugewanderte stehen auf einmal unter Generalverdacht. Michel Abdollahi wollte wissen: Wie fühlt sich das an?

"Mir geht es schlecht", sagte eine Frau mit Kopftuch, "weil man von allen angeguckt wird." Sie fühle sich ausgegrenzt, obwohl sie ja Deutsche sei, nur eben mit anderer Religion. "Ich habe Angst vor der Zukunft. Für mich und für meine Kinder. Es ist für mich jetzt schon schwer, eine Arbeit zu finden." Ob das mit dem Kopftuch zu tun habe, fragt Abdollahi. "Auch, auf jeden Fall."

Eine andere Frau - eine Deutsche, die mit einem Türken verheiratet ist - erzählt, dass sie sich aufgrund ihres türkischen Nachnamens zunehmend abgewiesen fühlt. "Vorher, wenn ich irgendwo angerufen habe, wurde ich netter begrüßt. Jetzt, wenn die den Nachnamen Ergün hören... man wird unfreundlich behandelt."

Ein älterer Mann sagt, er habe Angst davor, dass es verstärkt Übergriffe auf Ausländer geben könnte. Ähnlich sieht es ein anderer Befragter: "Ich bin hier zwar geboren und aufgewachsen, und ich fühle mich auch wie ein Deutscher. Aber man hat Angst vor dem Volk selber. Dass es irgendwann eskaliert, und ich da automatisch mit reingezogen werde."


kis
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.