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Einsatz in NRW: Polizei muss Autofahrer mit Tunnelphobie retten

Er konnte nicht weiterfahren, weil er Angst vor einem Tunnel hatte: Deshalb musste in NRW die Polizei anrücken und dem ängstlichen Autofahrer helfen. Die Lösung: Smalltalk.

Ein Mann in NRW konnte nicht weiterfahren - er hatte Angst vor einem Tunnel

Ein Mann in NRW konnte nicht weiterfahren - er hatte Angst vor einem Tunnel (Symbolbild)

Die Polizei im nordrhein-westfälischen Minden ist zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen worden: Die Beamten verhalfen am Mittwoch einem Autofahrer mit Tunnelphobie zur Weiterreise, wie die Polizei mittelte. Der ältere Herr steckte aufgrund seiner Tunnelangst vor dem 1730 Meter langen Weserauentunnel fest - auf der Bundesstraße gab es keine Möglichkeit zum Wenden. Auch seine Ehefrau konnte das Steuer nicht übernehmen, weil sie keinen Führerschein besitzt.

Die alarmierten Beamten chauffierten den Mann schließlich - "abgelenkt durch etwas Smalltalk" - in einem Streifenwagen durch den Tunnel. Seinen Wagen samt Ehefrau steuerte unterdessen eine Polizistin durch die Röhre. Am anderen Ende, im Bereich Porta Westfalica, konnte das Ehepaar dann seine Reise allein fortsetzen.

Das aus dem Münsterland stammende Ehepaar befand sich auf der Heimkehr aus dem Weihnachtsurlaub. Dass es dabei in Minden auf den seit 2002 existierenden Weserauentunnel treffen würde, wusste es nach eigenem Bekunden nicht.


kis / AFP
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