Missbrauchsskandal BAP-Sänger von "sadistischem Priester" missbraucht


Wolfgang Niedecken, der Gründer und Sänger der Kölner Band BAP, ist als Jugendlicher in seiner Rheinbacher Klosterschule gequält und missbraucht worden.

Der Gründer und Sänger der Kölner Band BAP, Wolfgang Niedecken, ist als Jugendlicher von einem Pater gequält und missbraucht worden. Niedecken berichtete am Freitag im ARD-Morgenmagazin, einer von drei Patres seiner Klosterschule in Rheinbach sei ein Sadist gewesen. Er habe beispielsweise die Schüler abends lange lateinische Vokabeln abgefragt. Wenn ihnen die Vokabeln vor Müdigkeit nicht mehr eingefallen seien, "konnte er uns endlich schlagen".

Er habe die Schüler auch nachts geweckt und Lernstoff abgefragt. Manchmal mussten sich die Schüler auf seinen Schoß setzen und der Pater "fing an zu fummeln", berichtete Niedecken. Die Jungen hätten bei diesem Geistlichen auch beichten müssen. "Es war das perfekte Terrornetz", sagte der Sänger. Als sein erzkatholischer Vater Striemen auf seinem Rücken entdeckt habe, habe er sich bei der Schule beschwert. Der Pater sei daraufhin versetzt worden.

APN APN

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