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Missbrauchsskandal um Priester aus Sulz: Kirche weiß bereits seit fünf Jahren von dem Vorwurf

Die katholische Kirche weiß nach eigenen Angaben seit über fünf Jahren von Missbrauchs-Vorwürfen gegen den Priester aus Sulz in Baden-Württemberg, der nun vom Dienst entbunden wurde.

Die katholische Kirche weiß nach eigenen Angaben seit mehr als fünf Jahren von Missbrauchs-Vorwürfen gegen einen Priester aus Sulz (Baden-Württemberg), der nun vom Dienst entbunden wurde. Der Geistliche habe Anfang 2005 sexuelle Übergriffe an Jugendlichen eingeräumt, teilte die Diözese Rottenburg-Stuttgart am Mittwoch mit. Allerdings sei der Fall schon damals straf- und kirchenrechtlich verjährt gewesen. Der Priester habe einst "eine ultimative Ermahnung" erhalten. Erst jetzt seien weitere Übergriffe bekanntgeworden, die es rechtfertigten, den beschuldigten Pfarrer seiner Amtsgeschäfte zu entbinden, teilte die Diözese mit.

Unterdessen ist ein weiterer Seelsorger wegen des Verdachts von sexuellem Missbrauch beurlaubt worden. Der 44-Jährige, der zusammen mit einem Kollegen für die baden-württembergischen Pfarrgemeinden Tiengen und Lauchringen zuständig war, habe selbst darum gebeten, da gegen ihn in Irland ermittelt werde. Dort sei der Geistliche zwischen 1993 und 1995 in einer Ordensgemeinschaft tätig gewesen, teilte die Erzdiözese Freiburg am Mittwoch mit.

Der Seelsorger habe nicht gewusst, dass die Behörden in Irland gegen ihn vorgingen, sagte ein Diözesensprecher auf Anfrage. "Sobald er davon Kenntnis erhielt, hat er uns das mitgeteilt", sagte der Sprecher. Er wolle nun selbst bei der Aufklärung mithelfen und die Vorwürfe entkräften, hieß es. Vor knapp zwei Wochen war ein Priester aus Munderkingen abgelöst worden.

DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?