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Mitt Romney auf Auslandsreise: Präsidentschaftskandidat erntet Spott in den USA

Dieser Schuss ging nach hinten los: Mitt Romney wollte sich in London staatsmännisch präsentieren. Doch statt durch Professionalität glänzte er mit undiplomatischen Äußerungen.

Es gibt eine Grundregel für Politiker bei Auslandsreisen: Immer freundlich sein zum Gastland. Kritische Bemerkung runterschlucken. Nie ohne triftigen Grund öffentliche Kritik anbringen. Warum Mitt Romney, der Herausforderer von Präsident Barack Obama, diese Regel bereits zum Auftakt seiner Europa- und Israelreise sträflich vernachlässigt hat, ist vielen ein Rätsel. Dabei hat Romneys Reise vor allem einen Zweck - das außenpolitisch Greenhorn will sich als "parkettfähiger" Staatsmann darstellen.

Kaum war er in London gelandet, schon trat der Multimillionär und ehemalige Privat-Equity-Mann Romney ins Fettnäpfchen. Und das ausgerechnet beim sonst eher völkerverbindenden Thema Olympia. Es sei "schwer zu sagen, wie gut es werden wird", verriet er dem TV-Sender NBC. Dann setzte er noch eins drauf. Es gebe "beunruhigende Zeichen", ob Großbritannien in der Lage sei, ein Ereignis dieser Größenordnung auszurichten.

Ganz Amerika fragt sich: Was sollte das? Warum Frontal-Kritik am treuesten Verbündeten der USA - und das einen Tag vor der Eröffnung der Spiele?

Wollte Romney etwa nur auf seine ehemaligen Glanztaten hinweisen? Schließlich hatte er 2002 maßgeblich die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City organisiert. Romney selbst führt das immer wieder gerne im Wahlkampf an - als Beweis, wie gut er organisieren und mit Geld umgehen kann.

Briten zeigen sich entrüstet

Besonders streng urteilte die "Washington Post" über den Fehltritt. "Der republikanische Präsidentschaftskandidat beleidigt Großbritannien", schrieb sie am Freitag.

Kein Wunder, dass das Gastland "not amused" auf so viel amerikanische Hemdsärmeligkeit reagierte. Britisch kühl, doch mehr als deutlich kanzelte Premierminister David Cameron die Bemerkungen ab: "Natürlich ist es einfacher, wenn man Olympische Spiele am Ende der Welt abhält." Plötzlich stand Romney, der Held von Salt Lake City, wie ein Hinterwälder dar.

Geradezu genüsslich ließen US-Sender am Freitag eine weitaus emotionalere britische Reaktion Revue immer wieder passieren - die Reaktion von Londons Bürgermeister Boris Johnson. Mit heiserer Stimme und sichtlich aufgeregt ließ sich der Bürgermeister aus. "Ich höre, da gibt es einen Typen namens Mitt Romney, der wissen will, ob wir bereit sind", empört sich Johnson - und macht dabei ein Gesicht, als habe er auf eine Zitrone gebissen. "Sind wir bereit? Sind wir bereit? Ja, wir sind es."

Romneys Weg wird noch steiniger

Dabei galt gerade der Besuch in London quasi als Heimspiel für Romney. Die weiteren Stationen seiner Reise dürften wesentlich heikler werden. Israel. Aber auch Polen. Es heißt, in Warschau wolle Romney, der sich bislang als außenpolitischer Hardliner präsentierte, ein paar saftige Bemerkungen in Richtung Russland abfeuern.

Wenn das nicht nach hinten losgeht. Vor einiger Zeit hatte er noch Russland als "unseren geopolitischer Feind Nummer eins" gebrandmarkt. Das war selbst Parteifreunden und Konservativen etwas zu stark. "Come on Mitt", soll Ex-Außenminister Colin Powell gesagt haben. "So ist das doch gar nicht."

Peer Meinert, DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?