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Mixa im Frauenkloster: "Wir haben ihn ja nicht eingeladen"

Der zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa wird an seinem neuen Wohnsitz in einem Nonnenkloster nicht mit offenen Armen empfangen. "Wir haben ihn ja nicht eingeladen, sondern sind gebeten worden, ihn bei uns aufzunehmen", sagte Provinzvikarin Schwester Beda Rauch der "Hamburger Morgenpost" (Freitagausgabe).

Der zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa wird an seinem neuen Wohnsitz in einem Nonnenkloster nicht mit offenen Armen empfangen. "Wir haben ihn ja nicht eingeladen, sondern sind gebeten worden, ihn bei uns aufzunehmen", sagte Provinzvikarin Schwester Beda Rauch der "Hamburger Morgenpost" (Freitagausgabe). Es habe wegen der Entscheidungen Diskussionen in dem Kloster in Fünfstetten mit 13 Nonnen gegeben, wo Mixa zur Miete in zwei möblierten Zimmern von 50 Quadratmetern Größe wohnen soll.

Der 69-jährige Mixa hatte Ende April seinen Rücktritt erklärt, nachdem ihm massive Prügel von Waisenhauskindern und finanzielle Unregelmäßigkeiten vorgeworfen worden waren. Es sei nicht geplant, dass Mixa in dem Nonnenkloster seelsorgerisch tätig werde, sagte Rauch. Auch ob er die gemeinsame Küche benutzen dürfe, sei noch offen. "Das Versorgungsproblem ist noch ungelöst. Er fährt im August erst mal in Urlaub, danach wissen wir mehr."

AFP / AFP
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