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Münchner Oktoberfest: Die Wiesn sind zu - es leben die Wiesn

Bis zum nächsten Oktoberfest sind es noch 232 Tage hin. Aber der Rummel hat schon lange wieder begonnen. Das Plakatmotiv für die Wiesn-Werbung steht inzwischen ebenso wie die Liste der Platzreservierungen. Auch wenn man das in München gerne abstreitet.

Von Patrizia Perni

Mit dem Oktoberfestplakat für die Münchner Wiesn, ist es ein bisschen wie mit den Lebkuchen vor Weihnachten. Bereits Monate im voraus sind beide fertig und dann sieht man sie überall. Im diesjährigen Wettbewerb um das Oktoberfest-Plakatmotiv wählte die Jury schon jetzt, 232 Tage vor Beginn, unter 21 Entwürfen den Sieger aus. Gewonnen hat - wer hätte das gedacht? - ein Motiv mit Bierkrug und Brezn.

Kaum noch Plätze fürs Jubiläum

Doch im Unterschied zum 24. Dezember, wo man meist keine Lebkuchen mehr sehen will, gibt es beim Plakat keine Übersättigung. Wenn es am 20. September 2008 wieder "O zapft is" heißt, bleibt die Begeisterung für das größte Volksfest der Welt weitere 15 Tage ungebrochen. Dieses Jahr findet es zum 175. Mal auf der Münchner Theresienwiese statt und der Hype scheint immer größer zu werden.

Wer das Spektakel im Sitzen genießen will, muss sich allerdings früh um einen Platz bemühen. Und gute Beziehungen haben. "Ja freilich gibt´s no Plätze zum Bestellen," beteuert zwar die Direktorin des Tourismusverbands München, Gabriele Weißhäupl. Denn offiziell beginnt der Run auf die heiß begehrten Boxen im Zelt erst im April. Vorher ist nämlich das hochamtliche Zulassungsverfahren für die Festwirte nicht abgeschlossen.

Hintertürchen im Internet

Doch der wahre Wiesnkenner weiß es besser: "Ausbucht is!" Denn natürlich werden die alten Wirte auch die neuen sein, und die haben ihre inoffiziellen Bestelllisten. Auch wenn es keiner zugibt. Wiens Sprecher und Wirt Toni Roiderer will sich nicht festlegen. Nur so viel:"Schwer werds scho." Selten ist einer so offen wie Sepp Krätz, Festwirt vom Hippodrom: "Bitte bedenken Sie, dass Abendreservierungen aufgrund der Buchungen unserer jeweiligen Vorjahrskunden voraussichtlich nicht möglich sein werden." So steht es unverblümt auf seiner Webseite.

Letztes Jahr gab es bei E-bay für 500 Euro Vermittlungsgebühr eine Chance auf eine Wiesnbox am Abend. Das soll dieses Jahr durch Internet-Nachforschungen unterbunden werden. Die Anwälte der Wirte sitzen schon in den Startlöchern. Die offiziellen Reservierungskosten liegen zwischen 30 und 60 Euro pro Kopf, die mit dem Verzehr verrechnet werden.

Draußen ist es eh schöner

"Die Hoffnung auf einen Platz bleibt, denn viele stornieren ja auch noch." So Sprecherin der Münchener Tourismusamts Gabriele Papke tröstend zu stern.de. Und dann gibt es ja auch noch einen Teil der Plätze im Innenbereich der Zelte, die nicht vorab reserviert werden dürfen. Um sie zu ergattern muss man eben früher aufstehen. Wer trotzdem dieses Jahr keinen Platz drinnen bekommt, spart sich wenigstens die Diskussion um das Rauchen. 2008 wird die erste Rauchfreie Wiesn (in den Zelten) sein. Wird es so wie mit den Gaststätten, stehen dann sowieso alle miteinander draußen.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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