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Notfall in Familie: Mutter stillt Baby mit 1,8 Promille im Blut

Die Polizei wird zum Haus einer Familie in Hennef gerufen. Dort entdecken sie eine dramatische Situation. Männer müssen von der Polizei gefesselt werden, drei Kinder werden in Sicherheit gebracht.

26 Jahre nach einem Kindermord in Thüringen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen (Symbolbild)

26 Jahre nach einem Kindermord in Thüringen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen (Symbolbild)

Eine Mutter aus Hennef bei Bonn hat mit 1,8 Promille Alkohol im Blut ihr Baby gestillt. Polizeibeamte, die in das Haus gerufen worden waren, beobachteten die Szene am Samstagabend und schalteten sofort das Jugendamt ein. Der apathisch wirkende, zwei Monate alte Säugling wurde in eine Kinderklinik gebracht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Auch zwei Geschwister im Alter von vier und sechs Jahren, die "einen sichtlich verhaltensgestörten Eindruck" machten, kamen in einer Kindernotstelle unter. Eltern und Großvater waren völlig betrunken.

Die Großmutter des Säuglings war zuvor zu den Nachbarn geflüchtet, weil sie fürchtete, von ihrem betrunkenen Ehemann (50) geschlagen zu werden. Die herbeigerufenen Polizisten fanden in der Wohnung den Mann mit etwa zwei Promille Alkohol im Blut. Außerdem stießen die Beamten auf die 28-jährige betrunken stillende Tochter. Ihr Ehemann im Alter von 32 Jahren hatte ebenfalls rund zwei Promille intus.

Polizei muss aggressive Männer fesseln

Die Polizisten verständigten eine Dolmetscherin und das Jugendamt, das die Kinder sofort aus der Familie nahm. Die nach Polizeiangaben aggressiven Männer wurden während dieses Einsatzes gefesselt. Rund dreieinhalb Stunden dauerte die Aktion, die letztlich ohne körperliche Auseinandersetzung beendet werden konnte.

tis / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.