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Mutter Teresas 100. Geburtstag: Tausende gedenken des "Engels der Armen"

Mutter Teresa gilt als Inbegriff der christlichen Nächstenliebe. Hundert Jahre nach ihrer Geburt haben Gläubige in der indischen Metropole Kolkata (Kalkutta) der "Heiligen der Gosse" gedacht.

Mit einer Gedenkmesse im Kloster des Ordens der Missionarinnen der Nächstenliebe im ostindischen Kolkata (Kalkutta) sind am Donnerstag die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa eingeläutet worden. An dem vom indischen Kardinal Telesphore Placidus Toppo geleiteten Gottesdienst nahmen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IANS etwa 1000 Menschen teil.

Nach der Messe ließen die Nachfolgerinnen Mutter Teresas an der Spitze des Ordens, Schwester Nirmala und die derzeitige Generaloberin Mary Prema, mehrere Friedenstauben in die Luft aufsteigen. Anschließend seien am Grab der 1997 gestorbenen Ordensgründerin Kerzen entzündet worden.

In einer Grußbotschaft nannte Papst Benedikt XVI. Mutter Teresa ein "Vorbild für christliche Werte". Aus ihrer Spiritualität und ihrem Lebenswerk könnten Menschen bis heute Kraft schöpfen.

Mutter Teresa wurde am 26. August 1910 als Agnes Gonxha Bojaxhiu im heutigen mazedonischen Skopje geboren, ihre Eltern waren Albaner. Als 18-Jährige kam die katholische Nonne nach Indien, wo sie 1950 den Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe gründete. Bis zu ihrem Tod am 5. September 1997 war sie immer für die Ärmsten der Armen da. Nur sechs Jahre nach ihrem Tod wurde die Friedensnobel-Preisträgerin von dem damaligen Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

DPA/AFP / DPA
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