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"Wir und Corona" Hilfe bei zu viel Händewaschen: Wie rette ich meine Haut?


Das Virus wirbelt unser Leben durcheinander. Im stern-Podcast "Wir und Corona" sprechen wir über diese Herausforderungen. In dem heutigen Gespräch erklärt die Autorin und Hautärztin Yael Adler, wie man die strapazierte Haut jetzt schonen kann.

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Natürlich hat die Menschheit in der Coronakrise andere Sorgen als trockene und rissige Haut. Klar. Und Händewaschen ist das Gebot der Stunde. Aber deswegen kann eine trockene und rissige Haut trotzdem nerven und schmerzen. "Das ist derzeit eine der Hauptbaustellen in meiner Praxis", sagt die Berliner Hautärztin Yael Adler in "Wir und Corona", dem täglichen Podcast von stern und RTL. "Es kommen ganz viele Patienten mit Handekzemen. Die können ihre Hände schon gar nicht mehr waschen, weil die so aufgegangen, so schmerzhaft sind. Denen tut alles weh. Und das liegt am vielen Waschen und auch am Desinfizieren. Jetzt waschen wir uns unsere Schutzmechanismen runter."

In Folge 15 des Podcasts erklärt Adler die Schutzbarrieren der Haut und gibt vor allem konkrete Empfehlungen: Welche Art von Seife ist am besten verträglich? Was genau stellt Desinfektionsmittel mit der Haut an? Und wie sinnvoll sind Gummihandschuhe, um die Hände zu schonen?

Adler, die mit ihren Büchern "Haut nah" und "Darüber spricht man nicht" auch als Autorin Bestseller verfasst hat, erläutert auch, worauf man jetzt bei der Ernährung achten sollte, wie man gerade in diesen Zeiten von Homeoffice an genug Vitamin D kommt – und wie sich Allergiker in der beginnenden Pollensituation am besten einstellen können. "Jeder sollte darauf achten, nicht auf dem Sofa zu versauern", sagt Adler, "sondern rausgehen, an die frische Luft, die Haut in die Sonne halten, zehn, 20 Minuten. So viel verträgt der Eigenschutz weiß- oder hellhäutiger Menschen in der Regel".


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