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"STERN nachgefragt" Chefarzt über die Schulöffnung und den Regelbetrieb an Schulen: "Das ist Russisch Roulette"


In Mecklenburg-Vorpommern sind Schulen schon wieder dicht. Hier sprechen ein Mediziner und eine Berliner Schuldirektorin über die Risiken der Schulöffnung.

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Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Berlin – in vielen Bundesländern geht die Schule jetzt wieder los. Und zwar mit dem Regelbetrieb. Richtig so, sagen die einen, trotz aller Risiken. Zu riskant, geradezu fahrlässig, sagen die anderen. Im stern-Podcast "nachgefragt" spricht Host Florian Güßgen mit Michael Wünning, Chefarzt am Marienkrankenhaus in Hamburg, über das Infektionsrisiko – und mit der Berliner Schuldirektorin Miriam Pech über die Lage an ihrer Schule und die Situation in der Hauptstadt allgemein. Dort sollen die Schulen am Montag wieder starten, Pech ist auch Vorsitzende der Vereinigung der Berliner Schulleiterinnen und Schulleiter.

Schulleiterin Pech: Herabblicken auf Lehrer unverschämt

Mit Pech spricht Güßgen über ihre Rolle als "Testballon", über das Stoßlüften, das Singen auf dem Jakobsweg, über den Distanzunterricht – und über das öffentliche Bild von Lehrern.  "Ich halte dieses Herabblicken oder diesen komischen Blick auf Lehrerinnen und Lehrer für zum Teil echt unverschämt. Ich habe oft gehört: Naja, die sitzen jetzt im Bademantel auf dem Balkon in der Sonne und trinken ihren Latte macchiato. Diese Haltung ist nicht in Ordnung." Zum frühen Regelbetrieb hat Pech ohnehin eine sehr klare Haltung.

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