VG-Wort Pixel

"STERN nachgefragt" Ex-Ministerin Renate Künast: Das muss sich in der Fleischproduktion und der Tierhaltung ändern


Im stern-Gespräch erläutert Grünen-Politikerin Renate Künast, was sich bei der Tierhaltung, in der Fleischproduktion und in den Supermärkten ändern muss.

Hören Sie den Podcast hier oder direkt bei Audio NowSpotify, iTunes, Youtube und weiteren Podcast-Anbietern.

Die Coronakrise hat jetzt auch ein grelles Licht auf die Zustände in der deutschen Fleischindustrie geworfen – auf die Lebens- und Arbeitsumstände von Menschen und auf die Lebens- und Schlachtbedingungen von Tieren. Es ist nicht so, dass das alles unbekannt gewesen wäre. Im Gegenteil: Anfang des Jahres hat eine Regierungskommission Vorschläge vorgelegt, wie sich die Tierhaltung in Deutschland nachhaltig verbessern könnte, wie mehr Transparenz auch für Kunden entstehen kann. Vor ein paar Wochen erst hat der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme zum Tierwohl vorgelegt.

Aber möglicherweise sorgt der Tönnies-Schock jetzt dafür, dass die Politik schneller, entschlossener handelt. Wie kann es gehen, dass Tiere besser behandelt werden, dass Konsumenten genau erfahren, woher das Fleisch in ihren Supermärkten kommt und welche Folgen hat das alles für den Preis? Können sich nur die Reichen künftig noch Fleisch leisten? Wird Fleisch der neue Kaviar?

Darüber spricht Host Florian Güßgen in der neuen Folge von "nachgefragt", dem stern-Podcast mit Renate Künast, früher Ernährungs- und Landwirtschaftsministerin und jetzt Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion für Ernährungs- und Tierschutzpolitik – über ihr Einkaufverhalten als Flexitarier, über Kennzeichnungspflichten für Fleisch, über den "Tierschutzcent" – und über neue Regeln für die Haltung von Schweinen im Kastenstand. Genau darüber stimmt der Bundesrat am Freitag ab.

Das ganze Gespräch mit Renate Künast hören Sie hier im Podcast.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker