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"STERN nachgefragt" Krisenhilfe: Warum Stress oft auf Ängsten beruht und wir deshalb wieder mehr zittern sollten


In der neuen Folge von "nachgefragt", dem Podcast des stern, erklärt Bewusstseinstrainerin Beata Korioth, wie sich Ängste abschütteln lassen, warum wir das Zittern scheuen und wie wir es wieder erlernen.

Hören Sie den Podcast hier oder direkt bei Audio NowSpotify, iTunes, Youtube und weiteren Podcast-Anbietern.

Zittern? Gegen Stress? Echt jetzt? Unbedingt, behauptet Beata Korioth. "Das neurogene Zittern ist eine super Übung", sagt die Bewusstseinstrainerin in der neuen Folge von "nachgefragt", dem stern-Podcast. Was zunächst nach reichlich Kokolores klingt, begründet sie mit der natürlichen Funktion des Zitterns für Mensch und Tier, nämlich der Funktion, Ängste körperlich abzustreifen. Dabei hat Korioth diese Form von Entspannungstechnik von einem US-Traumatherapeuten gelernt, der sich lange und intensiv mit traumatisierten Soldaten beschäftigt hat.

Angstbewältigung durch körperliches Training

In dem Gespräch mit Host Florian Güßgen erklärt Korioth genau, wie man Zittern konkret üben kann, was das mit Achtsamkeit und anderen Entspannungstechniken wie Yoga zu tun hat. Und Korioth spricht darüber, wie das, was wir als Stress empfinden, meist auf Ängste zurückzuführen ist – und wie wir diesen Ängsten begegnen können, auch durch körperliches Training. Sie erläutert auch, wie unterschiedlich Männer und Frauen auf Stress reagieren.

In der Folge spricht Florian Güßgen auch mit Michael Wünning, dem Leiter der Zentrums für Notfall- und Akutmedizin des Marienkrankenhauses in Hamburg. Wünning berichtet davon, wie sich die steigenden Corona-Infektionszahlen in seiner Klinik auswirken – und welche Forderungen er an die Politik hat.


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