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Nahost-Konflikt: Israelische Luftwaffe beschießt Gazastreifen

Wenige Stunden nach einer palästinensischen Raketenattacke hat die israelische Luftwaffe einen Gegenangriff gestartet. Im Visier stand ein Trainingslager der radikalislamistischen Hamas.

Israels Luftwaffe hat nach Raketenangriffen militanter Palästinenser ein Ziel im nördlichen Gazastreifen bombardiert. Eine Armeesprecherin in Tel Aviv bestätigte den Luftangriff am Montag. Nach Angaben der seit 2007 im Gazastreifen herrschenden Hamas wurde ein Trainingszentrum militanter Palästinenser von einer Rakete getroffen. Es habe keine Verletzten gegeben.

In der Nacht hatte das Abwehrsystem Eisenkuppel über der israelischen Küstenstadt Aschkelon eine Rakete abgefangen. Eine weitere Rakete sei offenbar im Umkreis der Stadt eingeschlagen, sagte die Armeesprecherin in Tel Aviv. Bereits am Sonntag war eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Mörsergranate auf israelischem Gebiet eingeschlagen. Bei allen Angriffen gab es keine Verletzten.

Freilassung palästinensischer Häftlinge wohl nicht in Gefahr

Die Raketenangriffe kamen nur wenige Stunden nach der Entscheidung Israels, eine weitere Gruppe von 26 palästinensischen Langzeithäftlingen aus dem Gefängnis freizulassen. Ein leitender Regierungsvertreter versicherte, die Konfrontation in Gaza habe keine Auswirkung auf die für die Nacht zum Mittwoch vorgesehene Freilassung der Häftlinge. Insgesamt sollen im Verlauf der Ende Juli unter US-Vermittlung wiederaufgenommenen Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern 104 Häftlinge freikommen, die noch vor Unterzeichnung der ersten Friedensverträge vor 20 Jahren festgenommen worden waren.

Eine erste Gruppe von 26 Palästinensern war Mitte August auf freien Fuß gesetzt worden. Angesichts mehrerer Anschläge im Westjordanland fordern rechtsorientierte Israelis jedoch, keine weiteren Häftlinge freizulassen. In den drei Monaten seit Beginn der Friedensgespräche sind bei gewaltsamen Zwischenfällen im Westjordanland drei Israelis und neun Palästinenser getötet worden.

cob/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.