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Shortlist "Egon Erwin Kisch-Preis" Die zehn besten Reportagen des Jahres

Die Trophäen des Nannen Preises
Die Trophäen des Nannen Preises. Der Nannen Preis ehrt herausragende Arbeiten im deutschsprachigen Journalismus.
© Lukas Schulze/ / Picture Alliance
Die Shortlist der renommiertesten Auszeichnung für deutschsprachigen Print-Journalismus steht fest. Diese zehn Arbeiten konkurrieren um die drei Nominierungen für den Egon Erwin Kisch-Preis 2021.

Ein vorm Verhungern geretteter Schwertwal im Aquarium, ein ehemaliger Kindersoldat vor Gericht, Überlebenskampf und Hi Tech auf Intensiv-Stationen, eine an Corona zerbrochene Freundschaft, die Fluchtkrise im Mittelmeer, zwei Schwestern im Ringen mit ihren traumatischen Kindheitserinnerungen, eine vergewaltigte Ehefrau im Kampf um eine intakte Familie, eine Migration aus Vietnam nach Europa mit tragischem Ende, eine Altenpflegerin aus China in Niedersachsen: Von diesen Themen handeln die zehn besten deutschsprachigen Reportagen des Jahres 2020.

Der Egon Erwin Kisch-Preis ist eine Verbeugung vor den besten Print-Autor:innen des Jahres, das Lob der großen, geschriebenen Reportage. In dieser Preis-Kategorie des Nannen Preises werden Reportagen und Porträts gewürdigt, die in nicht-fiktiver Darstellungsform eine räumlich und zeitliche begrenzte Geschichte wiedergeben, die von der Autorin oder dem Autor erlebt oder beobachtet wurde.

Eine Besonderheit der Jury-Arbeit für den Kisch-Preis: Die Juror:innen lesen alle zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten in anonymisierten Text-Versionen, ohne Hinweis auf die Identität der Autor:innen oder das Medium, in dem die Stück erschienen sind.

Aus mehr als 200 eingereichten Geschichten hat die 13-köpfige Jury nach wochenlanger Vorbereitung und intensiven Diskussionen in einer virtuellen Sitzung zehn Stücke für die Shortlist ausgewählt. Sie konkurrieren nun um die drei Nominierungen zum Kisch-Preis 2021, die Mitte Mai bekannt gegeben werden. Die Nannen Preise 2021 werden am 1. Juni ab 19 Uhr in einer feierlichen, digitalen Preisverleihung verliehen.

Die Shortlist zu Kategorie "Egon Erwin Kisch-Preis" des Nannen Preises 2021:

Johannes Böhme:  Und was will der Wal?, Zeit Magazin *

Johannes Böhme:  Täter und Opfer, Süddeutsche Zeitung Magazin *

Amrai Coen, Malte Henk:  Während sie schläft, Die Zeit *

Nicola Meier:  Über Bord, Süddeutsche Zeitung Magazin *

Roland Schulz:  Das Ringen nach Luft, Süddeutsche Zeitung Magazin *

Elisa Schwarz:  Der Riss, Süddeutsche Zeitung *

Björn Stephan:  Tief im Verborgenen, Süddeutsche Zeitung Magazin *

Andreas Unger:  Und in bösen Tagen, Süddeutsche Zeitung Magazin *

Vanessa Vu, Khuê Phạm:  "Bete für mich", Die Zeit *

Xifan Yang:  Die Gesandte des Konfuzius, Die Zeit *

*Grundlage der Jury-Bewertung war die Print-Version des Textes

Screenshot der virtuellen Jury-Sitzung für den Egon-Erwin-Kisch Preis 2021
Screenshot der virtuellen Jury-Sitzung für den Egon-Erwin-Kisch Preis 2021

Der Jury für die Kategorie "Egon Erwin Kisch-Preis" des Nannen Preises 2021 gehören an: Nataly Bleuel (Freie Autorin), Hasnain Kazim (Freier Autor), Steffen Klusmann (Chefredakteur, Der Spiegel), Lisa McMinn (Freie Journalistin), Richard David Precht (Publizist und Autor), Julia Prosinger (Reporterin, Der Tagesspiegel), Anja Reschke (Journalistin und Moderatorin, NDR), Sabine Rückert (stellv. Chefredakteurin, Die Zeit), Karl Spurzem (stellv. Chefredakteur, Mare), Dominik Stawski (Ressortleiter, stern), Luise Strothmann (Vize-Ressortleiterin, Taz am Wochenende), Judith Wittwer (Chefredakteurin, Süddeutsche Zeitung)


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