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Ohne "Vaterland" Nationalhymne ändern? Das meint Angela Merkel zu der Idee

Angela Merkel am Rednerpult
Angela Merkel
© Simone Kuhlmey / Picture Alliance
Brauchen wir eine geschlechtsneutrale Nationalhymne? Nun hat sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Debatte eingeschaltet und sich zu dem Text in seiner bisherigen Form bekannt.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, er könne für die Kanzlerin sagen, "dass sie mit unserer schönen Nationalhymne so wie sie ist in ihrer traditionellen Form sehr zufrieden ist". Sie sehe "keinen Bedarf einer Änderung".

"Heimatland" statt "Vaterland" in der Nationalhymne?

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Kristin Rose-Möhring, hatte anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März geschlechtsneutrale Änderungen am Text der Hymne gefordert. Aus "Vaterland" solle "Heimatland" werden, aus der Zeile "brüderlich mit Herz und Hand" solle "couragiert mit Herz und Hand" werden, zitierte die "Bild am Sonntag" aus einem Schreiben Rose-Möhrings.

Ein Ministeriumssprecher sprach am Montag von einem "persönlichen Beitrag" der Gleichstellungsbeauftragten, den er nicht kommentieren könne. Es handele sich um ein "internes Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" des SPD-geführten Ministeriums.

CDU, CSU und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Auch die Aufteilung der Ministerien ist damit entschieden. So könnte die Besetzung aussehen: Bundeskanzlerin bleibt Angela Merkel, CDU. Helge Braun (CDU) soll das Kanzleramt leiten. Die Christdemokraten bekommen zudem fünf weitere Ressorts: Wirtschaftsministerium: Peter Altmeier. Verteidigungsministerium: Ursula von der Leyen. Bildungsministerium: Anja Karliczek. Gesundheitsministerium: Jens Spahn. Landwirtschaftsministerium: Julia Klöckner. Die CSU darf drei Ministerien besetzen: Innenministerium: Horst Seehofer. Verkehrsministerium: Andreas Scheuer. Entwicklungsministerium: Gerd Müller. Die SPD kann sich sechs Posten sichern. Finanzministerium: Olaf Scholz. Hamburgs Erster Bürgermeister wechselt nach Berlin - und wird auch Vizekanzler. Außenministerium: Heiko Maas. Der Nachfolger von Sigmar Gabriel wird Heiko Maas. Justizministerium: Katarina Barley. Barley soll dann für Maas übernehmen. Als promovierte Juristin hätte sie die fachliche Expertise. Arbeitsministerium: Hubertus Heil. Familienministerium: Franziska Giffey. Umweltministerium: Svenja Schulze.
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lg AFP

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