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Kommentar von Ex-CNN-Moderator Morgan: "Hitlers Nazis und Isis teilen ähnliche Ziele und Werte"

Ex-CNN-Moderator Piers Morgan hat sich das Video über den IS-Mord an einem Piloten angesehen. In der "Daily Mail" vergleicht er die Gräueltaten der Terrororganisation mit denen des Nazi-Regimes.

Der britische Reporter und ehemalige TV-Moderator Piers Morgan vergleicht den IS mit dem Nazi-Regime

Der britische Reporter und ehemalige TV-Moderator Piers Morgan vergleicht den IS mit dem Nazi-Regime

Sein Finger schwebte über der "Play-Taste". Er wollte es sehen, doch er zögerte. So beginnt der ehemalige CNN-Moderator Piers Morgan seinen Bericht in der englischen "Daily Mail" über das grausame Hinrichtungsvideo, in dem die Terrormiliz Islamischer Staat den Piloten Muas al Kasasba bei lebendigem Leibe verbrennt.

Schließlich sieht sich der TV-Moderator das Video an. Und was er da sieht, beschreibt er so: Auch wenn es "das Schlimmste war", das er je gesehen habe und "niemand einen Mann lebendig verbrennen und niemand so eine Abscheulichkeit sehen 'muss'", so sei er doch "froh darüber", es gesehen zu haben. Froh, weil es ihm erlaube, solch eine "unkontrollierte Wut zu fühlen", die durch keine noch so vernünftigen Argumente "je gemildert werden kann". Und das sei genau das, was wir alle jetzt fühlen sollten gegen ISIS und all diejenigen, welche diese grässlichen Aktivitäten unterstützen.

Die ganze Welt sollte "zusammenkommen, um ISIS zu zerstören"

Die abscheuliche Vorgehensweise der IS vergleicht Morgan mit den Gräueltaten des Nazi-Regimes. "Hitlers Nazis und ISIS teilen ähnliche Ziele und Werte." So zum Beispiel die "Vernichtung unzähliger Menschenleben, das Streben nach Macht durch Tod und Verstümmelung. Die verdorbene Fähigkeit und Bereitschaft, grundlos physisch und mental zu morden und zu foltern." Und "genau wie bei den Nazis" sollte die ganze Welt "zusammenkommen, um ISIS zu zerstören".

Auf Twitter erhält Piers für seinen Nazi-Vergleich viel Zuspruch:

Am Ende seines Artikels appelliert Morgan an alle Muslime, die "genug davon haben, dass der Name und der Ruf des Islams auf diese Weise entweiht wird". Und er rät jedem, der noch zweifelt, "ob es an der Zeit ist, aufzustehen und zu rufen 'nicht in meinem Namen oder im Namen meiner Religion'", ebenfalls das Video anzusehen.

Jessica Kröll