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Neues aus dem Spukhaus von Indiana: "Die Dämonen hatten Legionen gebildet"

Schwebende Kinder, ein böser Geisterjunge und die Warnungen eines Hellsehers. Die US-Amerikanerin, die angeblich in einem von Dämonen besessenen Haus lebte, erzählt in einem Interview neue Details.

Angriff böser Mächte, kollektive Wahnvorstellung oder bloß ein Märchen - was genau im Haus von Latoya Ammons im US-Bundesstaat Indiana passiert ist, ist unklar. Doch nicht nur die 32-Jährige, sondern auch Priester, Sozialarbeiter und Polizisten glauben, dass es in ihrem Zuhause tatsächlich einmal spukte und Dämonen dort hausten. In einem Interview mit der Nachrichtenseite "MailOnline" erzählt Ammons nun neue Details aus der Zeit, als sie und ihre Familie angeblich über dem Tor zur Hölle lebten.

So glaubt Ammons zu wissen, dass sie ihre dämonischen Besucher den ursprünglichen Hausbesitzern zu verdanken hat. Diese seien Satanisten gewesen und hätten unter ihrem Dach "Menschen- und Tieropfer" durchgeführt. Das habe ihr ein Hellseher aus New York erzählt, den ihr Freunde vermittelt hätten. Denn auf einer Party hatten sie angeblich mit angesehen, wie Ammons Tochter wie von Geisterhand durch den Raum schwebte. Der Hellseher habe gesagt, das Haus der Familie in der Stadt Gary sei "mit Dämonen verseucht", so viele seien es, dass sie schon "Legionen gebildet" hätten.

Besonders ängstigte Ammons auch, dass ihr jüngster Sohn anscheinend plötzlich einen imaginären Freund hatte. "Trey" wie der Unsichtbare angeblich hieß, habe sich mit ihrem Jungen unterhalten und ihm gesagt, er solle "böse Dinge tun, Menschen weh tun". Vom Hellseher erfuhr Ammons, "Trey" und seine Mutter seien brutal ermordet worden, in ihrem Haus oder zumindest in der Nähe. Und damit nicht genug: Der Polizeichef von Gary habe ihr bestätigt, dass in ihrer Nachbarschaft tatsächlich ein solcher Mord passiert sei.

Geister-Oma mit Pfeil und Bogen

All die beängstigenden Ereignisse gipfelten schließlich in der Nacht, als die Ammons aus dem Haus flohen. Die Dämonen hätten ihre drei Kinder und sie selbst befallen, sagt die Mutter. "Sie taten mir weh, als würden sie auf mich einstechen, und ich fiel zu Boden." Als sie wieder aufstehen konnte, habe sie die Kinder und ein paar Sachen geschnappt und sei nach draußen gerannt. Dort habe sich ihnen ein Dämon entgegengestellt: eine Art Geister-Oma mit Pfeil und Bogen und roten Augen, die auf ihren Sohn gezielt habe. Ammons selbst hat die alte Frau jedoch nicht gesehen, sie sei nur ihren Kindern erschienen.

Nach ihrer Flucht zog die Familie in ein neues Haus, das sie jedoch vorsorglich von einem Priester segnen ließ. Ihre Geschichte sei unglaubwürdig, sagen viele. Ein Mitarbeiter des Jugendamtes, der die Familie besuchte, glaubt, die Kinder hätten ihre Besessenheit nur vorgetäuscht. Und der Vermieter des Gebäudes sagt: "Ich habe nie Probleme mit dem Haus gehabt". Doch Latoya Ammons ist sich sicher: "Wir haben direkt gegen Satan gekämpft. Und gewonnen."

timb
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