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Neues Namenslexikon: Duden nimmt 200 neue Vornamen auf

Onni und Charlène statt Leon und Marie? In das überarbeitete Duden-Lexikon der Vornamen wurden 200 weitere Namen aufgenommen. Neben Prominamen finden sich dort auch finnische oder alttürkische.

Sophie, Lotte, Karl oder doch Kevin? Über das Internet oder spezielle Lexika suchen werdende Eltern gern nach passenden Vornamen. Nun hat der Mannheimer Dudenverlag die inzwischen 6. Auflage seines Vornamen-Lexikons veröffentlicht. "Bei Namen gibt es grundsätzlich eher langfristige Trends. An den Namenslisten sieht man auch, dass sich Namen zum Beispiel langsam nach oben arbeiten", sagt der Autor Volker Kohlheim.

Der 71-jährige Wissenschaftler betreut das Duden-Lexikon mit seiner Frau Rosa. Die pensionierten Wissenschaftler arbeiteten früher an der Universität Bayreuth. Nachdem 2007 das Lexikon um 2 000 in Deutschland gebrauchte Vornamen von Familien mit Migrationshintergrund ergänzt wurde, sind nun weitere 200 Namen zu den insgesamt 8.000 dazugekommen.

In der jüngsten Ausgabe finden sich europäische Koseformen von gängigen Namen, präzisere Informationen zur Entstehung und die unterschiedliche Betonung von Vornamen sowie ebenso neu aufgetauchte Prominamen. So erfahren die Leser, dass der erste Vorname von US-Präsident Barack Obama auf eine anglisierte Form des Suaheli-Namens "Baraka" zurückgeht. Das gleichlautende arabische Wort hat die Bedeutung "Segen".

Trend zur Individualisierung hält an

Bei islamischen Eltern haben die Sprachforscher einen neuen Trend ausgemacht. Die ganz traditionellen Namen wie Ali und Mehmet sind zwar immer noch die häufigsten, daneben aber erscheinen neue. So neigen türkische Eltern zunehmend zu Namen alttürkischer Herkunft, die keinen religiösen Hintergrund haben. Ein typisches Beispiel ist dabei der männliche Vorname Mert - mit der Bedeutung "freigebig, tapfer, aufrichtig".

Auch Promifans werden im Nachschlagewerk fündig: Charlène, der Vorname der Fürstin von Monaco, wurde neu aufgenommen. "Den Namen in französischer Aussprache gab es vorher nicht, er ist englischer Herkunft", sagt Kohlheim. Zudem halte der Trend zur Individualisierung an. Infolgedessen werden ständig neue Namen aus anderen Kulturkreisen von deutschen Eltern übernommen.

Traditionelle, aber experimentierfreudige Eltern könnten ihren Sohn dagegen auf den neu aufgenommenen Eilrich taufen lassen. Dabei handelt es sich um einen alten deutschen männlichen Vornamen. Dieser bezieht sich auf die noch ältere Form Agilrich und bedeutet frei übersetzt "Schreckensherrscher". Dies könnte aber schon im Kindergarten zu Missverständnissen führen. Politisch korrekter wäre da eher der aus dem Finnischen stammende Jungenname Onni, der einfach Glück bedeutet.

Folke Mitzlaff von der Universität Kassel hatte bei der Suche nach schönen Vornamen für seine Kinder nie ein Problem. "Leider stimmt der Kontext eines Namens nicht immer, ein schöner Vorname aus der Südsee ist für eine deutsche Familie nur bedingt alltagstauglich". Deshalb entwickelte der 32-jährige Informatiker und Familienvater die Website "nameling.net", die seit März 2012 online ist. Diese analysiert Namensumfelder sowie Häufigkeiten und statistische Beziehungen zwischen Namen im Internet.

Christian Jung, DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(