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Neues Städtelogo: :D wie Düsseldorf oder :D wie dat kenn ich

Alle paar Jahre gönnen sich Städte neue Logos. Nun war Düsseldorf dran und entschied sich für ein neumodisches Emoticon. Leider hat die Stadt viel Geld für ein gebrauchtes Symbol ausgegeben.

Von Niels Kruse und Henrietta Reese

Irgendwo in den Weiten des Internets muss jemand einen Sack mit Doppelpunkten und D's liegenlassen haben. Vielleicht mit einer angepinten Notiz drauf: "Zum Mitnehmen" oder dergleichen. Anders ist es nicht zu erklären, dass in letzter Zeit das irgendwie modern anmutende Zeichen :D weltweit Verbreitung findet. Schon vor vier Jahren spielte der Staat Dänemark mit diesem Smiley: ":Denmark - the happiest place on earth", hieß der Slogan. Weiter südlich, in Dubrovnik, begnügt man sich mit dem reinen Kürzel, die gleiche Idee benutzt die "Deutsche Arbeitsschutzausstellung" aus Dortmund. Und nun auch Düsseldorf.

150.000 Euro soll sich die Stadt die neue "Dachmarke" haben kosten lassen, heißt es. Zahlbar an die Agentur BBDO Proximity, die sich mit dem Entwurf gegen einige Mitbewerber durchsetzen konnte. Auf der Landeshauptstadt-Homepage heißt es zur Begründung im typischen Powerpoint-Sound: "Das rote 'smiling :D' steht für ein lächelndes Düsseldorf, strahlt Sympathie aus und ist multifunktional verwendbar. Dass ':D' soll eine 'Klammer' bilden, die in Zukunft die verschiedenen Akteure der Stadt verbindet - die Verwaltung, die städtischen Tochtergesellschaften, die Kulturinstitute, aber auch nicht-städtische Akteure wie Unternehmen der freien Wirtschaft."

Monatelanges Ringen mit dem Lebensgefühl der Stadt

Nun erwartet niemand von Düsseldorf, dass es weltweite Standards setzt. Außer vielleicht beim Altbier oder beim Beleidigen von Kölnern. Glaubt man den Fachblog "Design Tagebuch", dann ist der neue Markenauftritt "das Ergebnis eines über viele Monate hinweg andauernden Entwicklungsprozesses mit Markenkernanalyse und der Suche nach dem Lebensgefühl der Stadt", wie es dort heißt. Wieso es Monate gedauert haben soll, dieses naheliegende Allerweltslogo zu ersinnen, steht da leider nicht. Und auch die von der Agentur mitgelieferten Anwendungsbeispiele wirken nicht unbedingt so, als hätte man das Profi-Bildbearbeitungsprogramm "Photoshop" bis zum letzten ausgereizt.

Natürlich zerreißen sich die Leute das Maul über die neue Dachmarke: "Ach ja. Falls Ihr noch nichts darüber wisst. Habe der Stadt Köln das :K empfohlen", witzelt Jürgen Wallenweit via Twitter. Ein anderer hat sich ebenfalls Gedanken gemacht, wie man diese neumodischen Emoticons und Kürzel auf andere Städte übertragen kann: Und so wird bei Twitternutzer Tobi aus der "Städtebrüderschaft Rostock und Flensburg" nur ROFL. Wohlmeinender dagegen Facebook-Nutzer "Harry Hirsch": "Nicht schlecht. In Rot erinnert es an ein Clownsgesicht. Karneval-esque", schreibt er auf der offiziellen Düsseldorf-Seite.

Angesichts der Häme hat die Stadtverwaltung bereits reagiert: Der "Rheinischen Post" sagte eine Rathaus-Sprecherin, dass man bei einem so gängigen Zeichen damit rechnen müsse, dass auch andere es nutzten. Und "Weltweit nutzt keine Stadt und kein Land ein ähnliches Logo. Und nur das ist für uns ausschlaggebend."

Der Sprecher der Agentur BBDO nimmt die Aufregung gelassen. Stark vereinfachte Mittel wie Emoticons oder bekannte Zeichen zu benutzen, sei nicht ungewöhnlich, sagte er stern.de. Früher habe beispielsweise Daumen-hoch für "Trimm Dich" gestanden, nun sei es der Like-Button von Facebook. "Es geht schließlich darum, mit einfachen, weltweit bekannten Zeichen viel zu erreichen. Die Kreativleistung steht nicht hinter der Erfindung eines Emoticons, denn natürlich gibt es das schon, sondern in der Verwendung und Umsetzung der Kampagne als Sympathieoffensive der Stadt." Es sieht so aus, als bekämen die BBDO-Leute in nächster Zeit noch einiges zu tun.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.

Von:

Henrietta Reese und