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News des Tages: Rettungskräfte bergen toten Taucher in Niedersachsen

Krokodil-Alarm nach Überschwemmungen in Thailand +++ Polizei erschießt mit Messer bewaffneten Mann auf Duisburger Wache +++ Die News des Tages im Überblick.

Rettungskräfte bei der Suchaktion nach dem vermissten Taucher im Heidesee

Rettungskräfte bei der Suchaktion nach dem vermissten Taucher im Heidesee

Die News des Tages im Überblick.

+++ 15.58 Uhr: Rettungskräfte bergen toten Taucher in Niedersachsen +++

Ein seit Samstag vermisster Hobbytaucher aus dem niedersächsischen Lohne ist von Rettungskräften tot im Heideseee in Holdorf gefunden worden. Wie der "NDR" berichtet, war der 30-Jährige zu dem See aufgebrochen, um seine neue Tauchausrüstung auszuprobieren. Als er am Abend nicht heimkehrte, meldete ihn seine Freundin als vermisst. Eine erste Suchaktion war in der Nacht abgebrochen worden. Am Morgen entdeckten die Rettungshelfer die Leiche des Mannes an der Wasseroberfläche. Die Umstände sind noch unklar. 

+++ 15.23 Uhr: Autofahrer verhindert Geisterfahrt eines Betrunkenen +++

Ein geistesgegenwärtiger Bürger hat in Bayern eine lebensgefährliche Geisterfahrt mit mehr als vier Promille verhindert. Der stockbetrunkene Autofahrer kollidierte in der Nacht auf der Autobahn 70 bei Bamberg zunächst mit dem Wagen des 40 Jahre alten Zeugen, anschließend fuhr der alkoholisierte Mann auf einen Parkplatz, inspizierte den Unfallschaden und wollte schließlich in falscher Richtung auf der A70 weiterfahren. Der 40-Jährige blockierte die Auffahrt und verhinderte so die Geisterfahrt. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken bestätigte am Sonntag Berichte örtlicher Medien.

Der Betrunkene wendete und floh schließlich in richtiger Richtung mit seinem beschädigten Wagen auf die Autobahn - verfolgt von dem 40-Jährigen, der die Polizei alarmierte. Die Beamten stoppten den 45 Jahre alten Mann schließlich, der Alkoholtest ergab einen Wert von knapp 4,2 Promille. Die Polizisten brachten ihn zum Ausnüchtern in eine Arrestzelle, die Staatsanwaltschaft kassierte den Führerschein.

+++ 14.00 Uhr: Todesschütze von Fort Lauderdale muss mit Todesstrafe rechnen +++

Der Irakkriegs-Veteran, der auf dem Flughafen von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida fünf Menschen erschossen hat, muss mit der Todesstrafe rechnen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren gegen den 26-jährigen Esteban Santiago ein. Ihm wird Waffengewalt und eine Gewalttat an einem Flughafen zur Last gelegt. Nach Angaben seiner Familie litt der Schütze unter psychischen Problemen. 

+++ 12.43 Uhr: Tote und Verletzte bei Anschlag mit Lastwagen in Jerusalem +++

Bei einem Anschlag mit einem Lastwagen in Jerusalem sind nach Angaben eines israelischen Fernsehens mindestens vier Menschen getötet worden, hieß es. Auch der Attentäter sei erschossen worden. Der Lkw war am Mittag in eine Gruppe von Soldaten gerast. 


+++ 11.46 Uhr: DWD hebt Glatteiswarnung fast überall auf +++

Fußgänger und Autofahrer können aufatmen: Die Glatteisgefahr in Deutschland ist am Sonntag dank milderer Temperaturen gesunken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hob seine Warnungen am Vormittag  für weite Teile Deutschlands auf. Nur im Saarland und östlichen Rheinland-Pfalz könne es nach gefrierendem Regen am Vormittag noch verbreitet zu Glatteis kommen. In der Mitte Deutschlands sei dies örtlich möglich.

"Auch ansonsten muss man natürlich vorsichtig sein, das gilt im Winter immer", sagte DWD-Meteorologe Christoph Hartmann in Offenbach. In der Nacht sei es mit minus 15 Grad auf dem Großen Arber in Niederbayern am kältesten gewesen, sagte Hartmann. Dank einer Wolkendecke seien die Temperaturen im Vergleich zu den Vortagen angestiegen.

+++ 11.23 Uhr: Maas will Abschiebepraxis für Gefährder verschärfen +++

Die von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) angeregte Neujustierung der Sicherheitsbehörden wird nach Angaben von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) bei ihrem geplanten Treffen nicht zur Sprache kommen. De Maizière habe sich diesbezüglich ja nicht einmal mit der CSU geeinigt, teilte Maas mit. Nach dem Anschlag des Tunesiers Anis Amri auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember mit zwölf Toten hatten beide Politiker verabredet, Anfang Januar über Konsequenzen zu beraten. 

Maas kündigte "sehr konkrete Vorschläge für eine erweiterte Gefährderhaftung" an, denn die bisher vorliegenden Entwürfe hätten auch im Fall Amri nicht geholfen. "Abschiebehaft sollte künftig für Gefährder auch dann verhängt werden dürfen, wenn die Herkunftsstaaten bei der Rückführung nicht kooperieren", sagte Maas. Es sei ein unhaltbarer Zustand, wenn Abschiebungen an der fehlenden Mitwirkung der Herkunftsländer scheiterten. "Wir müssen die Herkunftsländer viel stärker in die Pflicht nehmen."

Maas hielt zugleich "die allein repressiven Vorschläge" der Union für nicht ausreichend. "Dem radikalen Islam müssen wir mit einer Präventionsoffensive den Kampf ansagen", sagte er. 

+++ 10.43 Uhr: Rheinland: Acht Verletzte bei Explosion in Wohnhaus +++

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Kall-Sötenich im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen sind acht Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Ursache für den Detonation waren möglicherweise unsachgemäße Arbeiten an einem Pkw-Gastank, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Arbeiten hatte demnach ein 37-Jähriger ausgeführt, der bei dem Unglück schwere Verletzungen davontrug.    Bei den sieben Leichtverletzten handelte es sich den Angaben zufolge um Hausbewohner und um Helfer, die bei ersten Löschversuchen Rauchgas einatmeten. Das Gebäude wurde durch die Wucht der Explosion schwer beschädigt.

+++ 9.50 Uhr: Krokodil-Alarm nach Überschwemmungen in Thailand +++

Nach anhaltenden Regenfällen im Süden Thailands sind mindestens zehn Krokodile aus einem Zoo entkommen. Den bis zu fünf Meter langen Tieren gelang es durch das Hochwasser, über die Absperrungen aus ihrem Gehege zu schwimmen. Die Behörden warnten davor, dass sie hungrig sein und auch Menschen anfallen könnten. Alle Versuche, die Krokodile durch eine großangelegte Suche auch mithilfe von Booten wieder einzufangen, hatten nach einem Bericht der "Bangkok Post" zunächst keinen Erfolg.

Die Regenfälle dauern bereits mehrere Tage. Durch die schweren Überschwemmungen wurden nach einer vorläufigen Bilanz mindestens elf Menschen getötet. Betroffen ist auch die Urlauberinsel Ko Samui. Wegen starken Regens, Wind und hohen Wellengangs erließen die dortigen Behörden ein Tauch- und Badeverbot. Mehrere hundert Urlauber, auch aus Deutschland, hingen auf dem Flughafen fest, weil ihre Maschinen nicht starten konnten.

+++ 9.45 Uhr: Mysteriöser Rauch sorgt für Verwirrung in Freiburger Innenstadt +++

Rauch in der Freiburger Fußgängerzone hat den Straßenbahnverkehr zeitweise lahmgelegt und die Feuerwehr auf eine lange Suche nach einem Brand geschickt. Diese blieb jedoch ohne Erfolg. Die Herkunft des Rauchs sei am Samstag zwar schnell verortet worden, nicht aber die Quelle, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte folgten dem Rauch demnach in den Keller eines Bekleidungsgeschäfts. Dort habe aber nichts gebrannt. Die Feuerwehrleute beobachteten die Lage, suchten weiter - und rückten wieder ab. Der Rauch hatte nachgelassen. "Das Rätsel wird sich irgendwann auflösen oder eben nicht", sagte der Sprecher.

+++ 9.44 Uhr: Polizei erschießt mit Messer bewaffneten Mann auf Duisburger Wache +++

Die Polizei hat auf einer Wache in Duisburg einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwalt mit. Ein Mann mittleren Alters habe kurz vor Mitternacht am Samstag die Wache im Bezirk Rheinhausen betreten, ein Messer gezogen und sei anschließend durch mehrere Schüsse aus einer Polizeiwaffe ums Leben gekommen. Informationen, wonach der Bewaffnete zwei Menschen verletzt haben soll, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Zu näheren Einzelheiten liefen die Ermittlungen. Die "Rheinische Post" hatte zuvor online über den Vorfall berichtet.

Der "Rheinischen Post" zufolge soll der Mann zuvor einen Bekannten im Streit mit dem Messer in den Hals gestochen haben. Anschließend soll er durch das Viertel gelaufen und eine weitere Person verletzt haben. Danach sei er bewaffnet in die Wache gestürmt. Diese war am Sonntagmorgen nach dem Vorfall vorläufig geschlossen. 

+++ 9.21 Uhr: Vier Menschen sterben bei Busunglück in Frankreich +++

Bei einem Busunglück im Osten Frankreichs sind am Morgen vier Portugiesen ums Leben gekommen. 21 Menschen wurden nach jüngsten Behördenangaben verletzt. Zunächst war von fünf Toten die Rede gewesen, ein Mensch konnte jedoch reanimiert werden. Die Fahrgäste aus Portugal waren auf dem Weg in die Schweiz. 

Den Angaben zufolge kam der Bus auf der Nationalstraße 79 im Département Saône-et-Loire von der Fahrbahn ab. Unfallursache war vermutlich Glatteis. Die Region ist wie der Großteil des Zentrums und des Ostens Frankreichs von einer Kältewelle betroffen. Der Wetterdienst hatte vor Glatteis gewarnt.

kis / DPA