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News des Tages: Mysteriöser Tod zweier Handwerker: Fall scheint aufgeklärt

Zwei Handwerker tot in Keller gefunden +++ Fünf Tote und drei Vermisste nach Hauseinsturz in China +++ Deutscher Fernsehpreis für Böhmermann und NSU-Trilogie +++ Die Nachrichten des Tages.

Ein Krankenwagen (Symbolbild) Die Todesursache der beiden Handwerker in Taunusstein ist noch unklar

Das Motiv für die Tat ist noch unklar (Archivbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 21.26 Uhr: Hellacopters-Gitarrist Dahlqvist stirbt mit 40 Jahren +++

Der Gitarrist der schwedischen Hardrock-Band Hellacopters, Robert Dahlqvist, ist im Alter von 40 Jahren gestorben. Das teilte die Gruppe am Freitag auf ihrer Facebook-Seite mit. Zu den Umständen des Todes wurde zunächst nichts bekannt. Die Hellacopters gründeten sich Mitte der 90er-Jahre und wurden mit rauem, an den Punk angelehnten Rock'n'Roll zu einem Aushängeschild des Scandinavian Rock. Dahlqvist kam 1999 dazu und nahm mit der Band vier Studio-Alben auf, darunter "High Visibility". 2008 löste sich die Band auf. Für den Sommer 2017 hatten die Hellacopters aber Konzerte in mehreren europäischen Ländern angekündigt.


+++ 21.17 Uhr: Macheten-Angreifer im Louvre war ein Ägypter +++

Der Macheten-Angreifer vom Pariser Louvre war der 29-jährige Ägypter Abdullah Reda Refaei al-Hamamy. Die Identität des Mannes wurde laut der Nachrichtenagentur Reuters von zwei Stellen aus der ägyptischen Sicherheit bestätigt. Laut dem französischen Staatsanwalt François Molins flog der Mann am 26. Januar von Dubai aus zum Pariser Flughafen Charles de Gaulle. In der französischen Hauptstadt habe er sich zwei Tage später zwei Macheten gekauft, sagte Molins. Mit den 40 Zentimeter langen Waffen griff er demnach am Freitag eine Soldatenpatrouille nahe des Louvre-Museums an und schrie "Allahu Akbar" (Gott ist groß). Einer der angegriffenen Soldaten eröffnete mit seinem Sturmgewehr das Feuer auf den Mann und verletzte ihn schwer. Dadurch sei eine "terroristische Aktion" eines "sehr entschlossenen" Angreifers gestoppt worden, sagte Molins. Der Angreifer schwebt in höchster Lebensgefahr. Ein Soldat wurde leicht verletzt. Die Ermittlungen müssten nun zeigen, ob der Mann allein gehandelt habe oder womöglich einen Auftrag ausführte, so Molins.


+++ 19.34 Uhr: Trump lockert Banken-Regulierung per Dekret +++

US-Präsident Donald Trump hat eine Lockerung der Vorschriften für den Finanzsektor angeordnet. Er unterzeichnete in Washington ein entsprechendes Dekret. Vorgesehen ist darin die Revision eines Gesetzes aus dem Jahr 2010 zur Regulierung der Banken. Das sogenannte Dodd-Frank-Gesetz war unter Präsident Barack Obama als Konsequenz aus der großen Finanzkrise verabschiedet worden. Es schreibt den Finanzinstituten unter anderem eine höhere Eigenkapitalquote vor, um ihre Überschuldung zu verhindern. Außerdem legte das Gesetz die Grundlage für die Einrichtung der US-Behörde für Verbraucherschutz im Finanzwesen (CFPB). Das Dodd-Frank-Gesetz ist dem US-Finanzsektor sowie Trumps Republikanischer Partei von jeher ein Dorn im Auge. Sie argumentieren, die Regulierungen schadeten sowohl den Banken als auch den Verbrauchern.

+++ 18.38 Uhr: Mann wird unterkühlt im Wald gefunden und stirbt im Krankenhaus +++

Ein stark unterkühlt in einem Wald in Thüringen gefundener Mann ist im Krankenhaus gestorben. Der 68-Jährige hatte beim Spazieren am Donnerstag die Orientierung verloren und galt als vermisst. Daraufhin wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet, bei der auch ein Hubschrauber und eine Hundestaffel zum Einsatz kamen. Nach Polizeiangaben war die Suche in Sonneberg sehr schwierig wegen der Größe des Waldgebiets und hohen Schnees. Der Mann sei schließlich am späten Freitagmittag abseits befahrbarer Wege entdeckt worden.

+++ 18.28 Uhr: Norwegischer Geheimdienst berichtet von Cyberattacken auf mehrere Behörden +++

Mehrere Behörden und Institutionen in Norwegen sind nach Geheimdienstangaben Opfer von Cyberspionage geworden. Insgesamt seien neun E-Mail-Konten Zielscheibe des sogenannten Spear-Phishing gewesen, mit dem wichtige Daten abgegriffen werden sollten, sagte der Vertreter des norwegischen Inlandsgeheimdienstes (PST), Arne Christian Haugstöyl. Er machte die Hackergruppe APT 29 für die Attacken verantwortlich, die auch im Verdacht steht, sich massiv in den US-Wahlkampf eingemischt zu haben. Ihr werden Verbindungen mit Moskau nachgesagt.

Opfer der Attacken waren neben dem PST selbst das Außenministerium, das norwegische Militär, die norwegische Strahlenschutzbehörde, eine Schule sowie die Fraktion der oppositionellen Arbeiterpartei. Die Behörden glauben aber nicht, dass die Hacker an "vertrauliche Informationen" gekommen seien.

+++ 18.11 Uhr: Knöllchen-Panne auf A3: Stadt Köln lehnt Bußgeld-Rückzahlung ab +++

Nach einer Knöllchen-Panne auf der A3 mit möglicherweise Tausenden zu Unrecht geblitzten Autofahrern weigert sich die Stadt Köln, das bereits überwiesene Bußgeld zurückzuzahlen. Die Verfahren, in denen bereits gezahlt wurde, seien rechtswirksam und abgeschlossen, teilte die Stadt Köln am Freitag mit. Eine Wiederaufnahme sei nur unter besonderen Voraussetzungen möglich, zum Beispiel wenn das Bußgeld 250 Euro übersteige.

"Nach erster Übersicht kämen danach theoretisch nur deutlich unter 0,5 Prozent der Fälle überhaupt in Betracht, ein solches Verfahren anstrengen zu können", heißt es in der schriftlichen Stellungnahme. Auch angesichts des "außerordentlich hohen Verwaltungsaufwandes" sei eine Rückzahlung nicht vorgesehen.

++ 17.32 Uhr: Tod zweier Handwerker - Fall scheint aufgeklärt +++

Der dubiose Fall der beiden in einem Keller in Hessen tot gefundenen Handwerker scheint aufgeklärt: Der jüngere der beiden soll seinen Cousin und Kollegen während der Arbeit in Taunusstein getötet und sich das Leben genommen haben. Der 38-Jährige hat den Ermittlungen zufolge mit einem Werkzeug auf den Kopf des 52-Jährigen eingeschlagen und ihn so umgebracht. Anschließend soll er sich mit einem Messer selbst getötet haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Wiesbaden nach der Obduktion mitteilten. Die Hintergründe der Tat und ein mögliches Motiv waren zunächst unklar.

Die beiden Trockenbauer hatten am Donnerstag im Keller eines Einfamilienhauses gearbeitet. Die Bewohnerin kannte die Männer und ließ sie mehrere Stunden allein. Als sie nach Hause kam, fand sie die beiden Leichen in ihrem Keller. Ob der 38-Jährige die Tat geplant hatte oder im Streit auf den 52-Jährigen losging, war zunächst unklar. Die Obduktion der Leichen ergab, dass an der Gewalttat kein Dritter beteiligt war. Die Spurensicherung stellte die Tatwerkzeuge sicher.

+++ 16.46 Uhr: USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran +++

Die USA verschärfen die Gangart gegen den Iran: Als Reaktion auf den jüngsten Raketentest Teherans verhängte das Finanzministerium in Washington am Freitag neue Sanktionen gegen den Iran. Die Maßnahmen richten sich gegen Personen und Einrichtungen, die am Raketenprogramm des Landes beteiligt sind. Präsident Donald Trump drohte Teheran am Freitagmorgen mit den Worten: "Der Iran spielt mit dem Feuer - sie wissen nicht zu schätzen, wie "nett" Präsident Obama zu ihnen war". Trump fügte hinzu: "Ich nicht!".

Am vergangenen Wochenende hatte der Iran nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" erstmals einen selbstgebauten Marschflugkörper getestet, der rund 600 Kilometer weit flog. Zudem wurde am Sonntag eine iranische Rakete von einem Testgelände in Semnan gestartet, die 965 Kilometer weit flog, bevor sie explodierte. Dieser Test könnte UN-Resolution 2231 verletzen. Darin wird der Iran aufgefordert, keine ballistischen Raketen zu starten, die auch nuklear bestückt werden könnten. Allerdings verfügt der Iran nicht über atomare Sprengköpfe.

+++ 16.03 Uhr: Kleinkind zieht sich Toilettenaufsatz über Kopf und wird von Feuerwehr befreit +++

Im nordrhein-westfälischen Plettenberg hat die Feuerwehr eine Zweijährige von einem Toilettenaufsatz befreit, den sich das Mädchen über den Kopf gezogen hatte und nicht mehr herunter bekam. Wie die Helfer mitteilten, saß der "Kinderaufsatzdeckel für die Erwachsenentoilette wie ein Kragen um den Hals des Kinds. Die Eltern schafften es demnach nicht, das Mädchen zu befreien.

"Die Auskragung des Sitzes, welche eher scharf abgekantet ist, zeigte in Richtung des Kopfs", erklärte die Feuerwehr. Unter anderem mit einem Bolzenschneider gelang es den Rettern nach eigenen Angaben "binnen kurzer Zeit, die Situation zu entschärfen und die 'Halskrause' zu entfernen".

"Um das verängstigte Kind nicht unnötig weiter zu beunruhigen, arbeiteten sich die Einsatzkräfte von hinten an das auf dem Schoss der Mutter sitzende Mädchen heran", erklärte die Feuerwehr. "Das sichtlich erleichterte Mädchen blieb übrigens unverletzt und konnte wohlbehalten bei den Eltern verbleiben", hieß es weiter.

+++ 14.11 Uhr: Verdacht auf Pädophilen-Netzwerk - Prozess in Berlin +++

Wegen eines mutmaßlichen Pädophilen-Netzwerks hat ein Prozess vor dem Berliner Landgericht begonnen. Zwei 51 und 53 Jahre alte Männer müssen sich wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen im Alter von 6 bis 13 Jahren verantworten. Die Anklage geht von insgesamt mehr als 400 Fällen in der Zeit von 2002 bis Ende 2009 aus. Die Männer sollen sich gezielt Kinder aus armen Familien als Opfer gesucht haben. Der 51-Jährige ist Hauptangeklagter. Ihm werden nach jahrelangen Ermittlungen 379 Fälle zur Last gelegt. Die Verfahren gegen zwei weitere Angeklagte, 78 und 80 Jahre alt, waren im Vorfeld des Prozesses abgetrennt worden.

+++13.44 Uhr: Hamburger Zoll beschlagnahmt mehr als 700 Kilo Kokain +++

Der Zoll im Hamburger Hafen hat in einem Container aus der niederländischen Antilleninsel Curaçao 717 Kilogramm Kokain entdeckt. Es habe einen sehr hohen Reinheitsgrad von 80 Prozent, sagte der Leiter des Zollfahndungsamtes, René Matschke, am Freitag. In üblicher Streckung hätte das Rauschgift einem Gewicht von 2,8 Tonnen entsprochen. Hinter dem Schmuggel stecke eine internationale Bande. Es habe am vergangenen Montag in den Niederlanden eine Geiselnahme gegeben, bei der es um das Kokain ging. Mehrere Mitglieder der Bande hätten sich schon gegenseitig umgebracht. Mit der Bekanntgabe der Beschlagnahme vom 18. Januar wollten die Behörden die Brisanz aus dem Bandenkonflikt nehmen, erklärte Matschke.

+++ 13.36 Uhr: 21-Jähriger wegen Terrorverdacht festgenommen +++

Wegen des Verdachts, einen islamistischen Anschlag in Deutschland geplant zu haben, ist ein Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis festgenommen worden. Der 21-Jährige wurde am Frankfurter Flughafen beim Versuch festgesetzt, das Land zu verlassen, wie Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Landeskriminalamt am Freitag mitteilten. Es bestehe der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Der Mann stammt aus Rumänien und soll sich im Internet mit anderen über die Vorbereitung eines Anschlags ausgetauscht haben.

Die Reise in sein Heimatland habe mutmaßlich weiteren Vorbereitungen dienen sollen. Hinweise auf ein konkretes Anschlagsziel lägen nicht vor, hieß es. In der Wohnung des 21-Jährigen seien schriftliche Aufzeichnungen und elektronische Datenträger sichergestellt worden. Details nannten die Ermittler nicht.

+++ 13.08 Uhr: Leipzig-Coach Prokop wird neuer Handball-Bundestrainer +++

Christian Prokop wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur neuer Handball-Bundestrainer. Der 38 Jahre alte Coach des Bundesligisten SC DHfK Leipzig wird damit Nachfolger von Erfolgstrainer Dagur Sigurdsson. Der Isländer kehrt aus familiären Gründen in seine Heimat zurück und betreut künftig die japanische Nationalmannschaft. Prokop erhält einen Fünfjahresvertrag, der offiziell vom 1. Juli an gilt. 

+++ 13.05 Uhr: Abgasskandal: Piëch soll vor Staatsanwaltschaft Winterkorn belastet haben +++

Einem Bericht des "Spiegel" zufolge soll Ferdinand Piëch vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig den früheren Konzernchef Martin Winterkorn belastet haben. Der ehemalige VW-Aufsichtsratsvorsitzende habe demnach ein ausführliche Aussage gemacht und darin erklärt, dass Winterkorn früher als bisher eingeräumt von dem Dieselbetrug erfahren habe. Piëch habe erklärt, bereits Ende Februar 2015 von einem Informanten einen Hinweis erhalten zu haben, dass VW wegen der Manipulation von Abgaswerten ein großes Problem in den USA habe. US-Behörden sollten Hinweise darauf bereits an VW weitergeleitet haben. Er habe Winterkorn darauf angesprochen, der habe das jedoch bestritten.

+++ 12.13 Uhr: Zweite Person nach Attacke am Louvre festgenommen +++

Nach der Macheten-Attacke am Pariser Louvre ist eine zweite Person von Sicherheitskräften festgenommen worden. "Sie befand sich vor Ort", sagte der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet. Die Ermittlungen müssten zeigen, ob es eine Verbindung zu dem Angriff auf eine Militärpatrouille gebe. Auch im Hinblick auf das Motiv des Angreifers warnte er vor voreiligen Schlüssen. 

+++ 12.03 Uhr: Atlético-Verteidiger Hernández wegen häuslicher Gewalt festgenommen +++

Lucas Hernández, Innenverteidiger beim spanischen Erstligisten Atlético Madrid, ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge in der Nacht wegen häuslicher Gewalt festgenommen worden. Der 20-jährige Franzose sei betrunken nach Hause gekommen und habe dort einen heftigen Streit mit seiner Freundin begonnen, berichtete die Zeitung "El País" unter Berufung auf Polizeiquellen. Dabei sei es offenbar auch zu Gewalt gekommen. Die lokale Polizei sei eingeschritten und habe Hernández gegen 02.30 Uhr morgens in Handschellen abgeführt. Er habe keinen Widerstand geleistet.

Seine Freundin sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, habe aber selbst bisher keine Anzeige erstattet, hieß es. Der Abwehrspieler, der seit 2014 bei Atlético im Kader steht, sollte noch am Freitag einem Richter vorgeführt werden. Dieser soll entscheiden, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden.


+++ 11.23 Uhr: Hessische Polizei sprengt Drogenhändlerring +++

Unter Federführung der Wiesbadener Kriminalpolizei ist in Hessen und Rheinland-Pfalz eine Bande von Drogenhändlern ausgehoben worden. Fünf dringend tatverdächtige Männer im Alter zwischen 26 und 55 Jahren seien in Untersuchungshaft genommen worden, teilten die Beamten in der hessischen Landeshauptstadt mit. Vier weitere Tatverdächtige wurden demnach nach dem Abschluss kriminalpolizeilicher Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen laufen den Angaben zufolge bereits seit Januar und dauern weiter an. Ausgangspunkt war demnach der Fund von anderthalb Kilogramm Marihuana und zweier Schusswaffen bei dem 26-Jährigen. Im weiteren Verlauf seien in Hessen und Rheinland-Pfalz mehrere professionell betriebene Plantagen mit insgesamt rund 7000 Cannabispflanzen, 35 Kilogramm geerntetes Marihuana, 250.000 Euro Bargeld sowie zehn Kilogramm Gold und Silber beschlagnahmt worden.

+++ 10.30 Uhr: Soldat schießt auf Messer-Angreifer nahe Pariser Louvre +++

Ein Mann hat am weltberühmten Pariser Louvre mit einer Machete eine Gruppe von Polizisten und Soldaten angegriffen und dabei "Allahu Akbar" gerufen. Ein Soldat eröffnete daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer schwer, wie Polizeipräfekt Michel Cadot sagte. Der Soldat sei leicht verletzt worden. Der Mann hatte zwei Rucksäcke bei sich, in denen aber kein Sprengstoff gefunden wurde. Möglicherweise habe der Mann auch eine zweite Waffe bei sich gehabt, erläuterte Cadot.

Der Angriff ereignete sich in einem Treppenhaus, das von einem Platz neben dem Louvre in ein unterirdisches Einkaufszentrum, das "Carrousel du Louvre", führt. Das Museum, das jährlich von Millionen Menschen aus aller Welt besucht wird, wurde nach dem Zwischenfall zunächst geschlossen. Die im Louvre anwesenden Besucher müssten im Inneren bleiben, sagte eine Mitarbeiterin des Museums in Paris. Es komme niemand mehr rein oder raus.

Frankreich war in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Ziel islamistischer Terroranschläge, im Land gilt deshalb der Ausnahmezustand.

+++ 10.22 Uhr: Brandanschlag auf zwei Obdachlose - Haftbefehl erlassen +++

Nach einem Brandanschlag auf zwei Obdachlose in Hamburg ist gegen einen 29-Jährigen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden. Der Mann sitze in Untersuchungshaft, sagte eine Polizeisprecherin zu entsprechenden Medienberichten. Auf die Spur des bereits polizeibekannten Mannes war die Polizei nach eigenen Angaben durch die Auswertung von Videoaufnahmen gekommen. Der 29-Jährige steht im Verdacht, in der Nacht zum Dienstag die Schlafstätte von zwei Obdachlosen in einem Parkhaus an den Landungsbrücken angezündet zu haben. Die beiden 32 Jahre und 43 Jahre alten Männer waren dabei leicht verletzt worden. 


+++ 9.58 Uhr: Autoknackerbande geschnappt - rund eine Million Euro erbeutet +++

Die Polizei hat eine Autoknackerbande geschnappt, die Lenkräder, Navigationsgeräte und Displays im Wert von rund einer Million Euro aus Autos erbeutet haben soll. Nach Angaben eines Sprechers könnten mehr als 100 Diebstähle auf das Konto der drei Männer im Alter von 19, 20 und 53 Jahren gehen. Die Beamten hatten im August vergangenen Jahres bei Kontrollen gestohlene Navigationsgeräte in einem Lastwagen bei Görlitz entdeckt. Weitere Ermittlungen führten die Beamten in den Kreis Karlsruhe. Von dort ging das Trio demnach regelmäßig auf Beutezug - im Rhein-Neckar-Kreis ebenso wie in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Im Dezember wurden die Männer aus Litauen festgenommen, bevor das Diebesgut nach Osteuropa abtransportiert werden sollte.

Einem Sprecher zufolge wurden die Festnahmen aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt mitgeteilt. Die Männer sind in Haft. Zwei weitere Tatverdächtige, die ebenfalls zur Bande gehören sollen, sitzen wegen anderer Straftaten in Untersuchungshaft.

+++ 9.04 Uhr: Immer mehr Angehörige von Islamisten suchen Hilfe bei Bamf-Beratungsstelle +++

Immer mehr Angehörige von Islamisten suchen Hilfe bei der Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Im vergangenen Jahr gingen knapp tausend Anrufe ein und damit hundert mehr als 2015, wie eine Bamf-Sprecherin der "Berliner Zeitung" sagte. Von 2012 bis 2015 habe sich das Anrufaufkommen jeweils verdoppelt.

Bei der Bamf-Beratungsstelle Radikalisierung können sich seit dem Jahr 2012 Eltern, Freunde oder Lehrer von jungen Leuten, die in den Islamismus abgleiten, telefonisch beraten lassen. Seit Schaltung der Hotline wurden demnach bereits rund 3300 Telefonate geführt.

Die Beratungsstelle vermittelt an acht zivilgesellschaftliche Partner weiter, die bisher mehr als 1600 Fälle bearbeiteten. Sie wurde eingerichtet, um gegen Islamisten nicht nur repressiv, sondern auch präventiv tätig zu werden. Der Bedarf steigt, weil die Zahl der Islamisten zunimmt und diese zudem immer jünger werden und die Strafverfolgung damit an ihre Grenzen stößt.

+++ 8.46 Uhr: Bericht - Neuer Rekord bei Erbschaftssteuer +++

Die Bundesländer haben einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr mehr als sieben Milliarden Euro Erbschaftssteuer eingenommen. Das ist ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr und neuer Erbschaftssteuer-Rekord, wie die "Bild"-Zeitung berichtete. Demnach kassierten die Länder 60 Prozent mehr Erbschaftssteuer als vor fünf Jahren.  Große Erbschaften bleiben laut "Bild" ein Phänomen des Westens und der Großstädte. In Hessen fiel, gemessen an der Einwohnerzahl, dem Bericht zufolge die meiste Erbschaftsteuer an, gefolgt von Hamburg, Bayern und Berlin. Die wenigsten reichen Erben hingegen leben in den ostdeutschen Flächenländern. Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

In absoluten Zahlen nahm dem Bericht zufolge der Freistaat Bayern 2016 am meisten Erbschaftsteuer ein: rund 1,7 Milliarden Euro. Es folgten Nordrhein-Westfalen mit 1,4 Milliarden Euro und Baden-Württemberg mit 1,1 Milliarden Euro. Mecklenburg-Vorpommern hingegen nahm lediglich zwölf Millionen Euro Erbschaftsteuer ein, Sachsen-Anhalt 16 Millionen und Thüringen 18 Millionen Euro. Die Erbschaftsteuer wurde im vergangenen Jahr nach langem Streit neu geregelt.


+++ 7.24 Uhr: Schwedens Polizei nimmt mutmaßliche Neonazi-Bombenleger fest +++

Die schwedische Polizei hat drei mutmaßliche Neonazis festgenommen, die für einen Bombenanschlag auf ein Flüchtlingsheim verantwortlich sein sollen. Bei den Festgenommenen handle es sich um frühere oder derzeitige Mitglieder der Neonazi-Gruppe "Nordische Widerstandsbewegung", teilte die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in Stockholm mit. Sie sollen einen Sprengsatz deponiert haben, der am 5. Januar in Göteborg explodierte und einen Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde schwer am Bein verletzte. Der schwedische Inlandsgeheimdienst Sapo erklärte, der Anschlag habe wahrscheinlich ein politisches Motiv gehabt. Möglicherweise stehe er in Zusammenhang mit zwei weiteren Vorfällen in Göteborg: Im November war ein Sprengsatz vor einem linksalternativen Café explodiert; dabei kam niemand zu Schaden. Im Januar wurde ein Sprengsatz nahe einem Flüchtlingsheim gefunden, der aber nicht detonierte.

+++ 5.49 Uhr: Frau findet zwei tote Handwerker im Keller +++

Im Keller eines Einfamilienhauses bei Wiesbaden sind zwei tote Handwerker gefunden worden. Eine Bewohnerin entdeckte die Leichen der 38 und 52 Jahre alten Männer am Donnerstagabend, nachdem sie das Haus in Taunusstein für mehrere Stunden verlassen hatte, wie die Polizei mitteilte. Die Handwerker waren dort ersten Erkenntnissen zufolge mit Bauarbeiten beschäftigt. Laut Polizei wiesen ihre Körper Verletzungen auf. Deren Herkunft und die Todesursache war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher bezeichnete den Fall als "dubios".

+++ 4.24 Uhr: US-Verteidigungsminister droht Nordkorea +++

US-Verteidigungsminister James Mattis hat Nordkorea mit deutlichen Worten vor einem Einsatz von Atomwaffen gewarnt. Ein nordkoreanischer Atomwaffenangriff würde eine "wirksame und überwältigende" Antwort nach sich ziehen, sagte Mattis in Seoul während seines Besuchs ins Südkorea. "Jede Attacke gegen die USA und unsere Verbündeten wird zurückgeschlagen", sagte Mattis vor einem Treffen mit seinem südkoreanischen Kollegen Han Min Koo.     Mattis unterstrich die Bedeutung der bilateralen Sicherheitspartnerschaft der USA mit Südkorea. Die US-Regierung stehe "voll" zur ihrer Verpflichtung, die südkoreanische Demokratie zu verteidigen. 

+++ 3.06 Uhr: USA distanzieren sich von israelischen Siedlungsbauplänen +++

Die USA haben sich überraschend von Israels Plänen zum Bau einer neuen Siedlung im Westjordanland distanziert. "Wir glauben zwar nicht, dass die Existenz von Siedlungen ein Hindernis für den Frieden sein muss", hieß es in einem verbreiteten Statement des Weißen Hauses, "aber der Bau neuer Siedlungen oder ihre Ausweitung über bestehende Grenzen hinaus könnten für das Erreichen dieses Ziels nicht hilfreich sein". Die Regierung von Präsident Donald Trump habe noch keine offizielle Position zum Siedlungsbau bezogen, hieß es weiter. Dies sei Gegenstand weiterer Diskussionen, auch mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der noch diesen Monat Trump besuchen wird.

+++ 2.57 Uhr: Zwei Teenager sterben bei Autounfall nahe Münster +++

Zwei Teenager sind bei einem Autounfall in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Der 18-jährige Fahrer kam am Donnerstagabend nahe Münster aus zunächst ungeklärter Ursache mit dem Auto in einer Kurve von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum, wie die Polizei mitteilte. Er war sofort tot. Sein 17-jähriger Beifahrer starb nach Wiederbelebungsversuchen noch an der Unfallstelle in Lüdinghausen.

+++ 2.35 Uhr: Fünf Tote und drei Vermisste nach Hauseinsturz in China +++

Bei dem Einsturz eines Wohnhauses in Ostchina sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden noch vermisst, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Das fünfstöckige Haus war am Donnerstag im Kreis Wenchang nahe der Stadt Wenzhou (Provinz Zhejiang) aus unbekannter Ursache in sich zusammengebrochen. Eine 63-jährige Frau wurde mehr als 14 Stunden danach lebend aus den Trümmern gezogen, nachdem sie ihre Familie mit dem Handy angerufen hatte. Sonst gab es keine Lebenszeichen von den Verschütteten mehr. Die Opfer gehörten zu zwei Familien.

+++ 0.14 Uhr: Deutscher Fernsehpreis für Böhmermann und NSU-Trilogie +++

Erneute Auszeichnung für TV-Moderator Jan Böhmermann und acht Preise für die ARD: In Düsseldorf ist der von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen worden. Böhmermann wurde wie im Vorjahr für seine Late-Night-Show "Neo Magazin Royale" geehrt. Zum besten Spielfilm kürte die Jury die ZDF-Produktion "Familienfest". Als bester Mehrteiler wurde die ARD-Trilogie "Mitten in Deutschland: NSU" ausgezeichnet. Der Sender Vox setzte sich wie bereits im Vorjahr mit der Serie "Club der roten Bänder" gegen die Konkurrenz durch. Die Fernsehpreise für die beste Schauspielleistung gingen an Sonja Gerhardt und Martin Brambach. Zum besten Regisseur wurde Lars Kraume ("Terror - Ihr Urteil" und "Familienfest") gekürt. 

Der Preis für die beste Informationssendung ging an die ARD-Produktion "Panama Papers - Im Schattenreich der Offshorefirmen". Die Moderatorin Christiane Meier wurde für ihre Politiker-Interviews im "ARD Morgenmagazin" geehrt. In der Kategorie Dokumentation/Reportage siegte das ZDF mit dem Film "Das Schicksal der Kinder von Aleppo - Neue Heimat Deutschland". In der Sparte Beste Abendunterhaltung gewannen die ProSieben-Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf ("Die Beste Show der Welt"), im Bereich Comedy wurde die WDR-Sendung "Das Lachen der Anderen" ausgezeichnet. Mit insgesamt acht Preisen war die ARD der Gewinner des Abends, das ZDF war sechs Mal erfolgreich. Die Mediengruppe RTL landete mit fünf Preisen auf dem dritten Platz. Der Ehrenpreis ging an die Schauspielerin Senta Berger.

fin/kis/car / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(