VG-Wort Pixel

Gewalt in Neukölln Unter Protest: Polizei räumt linke Kiezkneipe "Syndikat" in Berlin

Sehen Sie im Video: Polizei räumt linke Kiezkneipe "Syndikat" in Berlin-Neukölln. 






Hitzige Szenen am Freitagmorgen im Berliner Bezirk Neukölln. Dort hat die Polizei die linke Kiezkneipe "Syndikat" geräumt. Die Berliner Polizei war nach eigenen Angaben mit 700 Beamten vor Ort. Unterstützer der Kneipe versuchten die Räumung zu verhindern. Es kam zu lautstarken Protesten und vereinzelten Rangeleien mit den Einsatzkräften. Vereinzelt sollen auch Steine und Flaschen geworfen worden sein. Augenzeugen zufolge blieb die Situation am Freitagvormittag aber überwiegend friedlich. Grund der Räumung war die Kündigung durch die Eigentümer im Jahr 2018, gegen die sich die Betreiber seither versucht hatten zu wehren. Unter Slogans wie „Kiezkultur von unten erhalten und verteidigen" wurden Demonstrationen und Protestveranstaltungen organisiert. Unterstützer der Kneipe werfen der Rot-Rot-Grünen Senatsverwaltung Berlins vor, eine Stadtpolitik zu betreiben, die Immobilieninvestoren unterstützt und die vielfältige Kultur der Berliner Stadtteile verdrängt. Schon in der Nacht zum Freitag hatten mehrere Hundert Menschen gegen die Räumung protestiert. Dabei soll es auch mehrere Festnahmen gegeben haben.
Mehr
Mit rund 700 Einsatzkräften hat die Polizei im Berliner Stadtteil Neukölln die linke Szenekneipe "Syndikat" geräumt. Unterstützer der Kneipe versuchten, die Räumung zu verhindern. Es kam zu Auseinandersetzungen mit den Beamten.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker