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Corona-Krise in Italien Tolle Geste: Neapolitaner hängen gefüllte Brotkörbe für Bedürftige aus dem Fenster





"Ich zeige euch, wozu wir in Neapel in der Lage sind."


Der italienische Musiker Lucariello teilt Videos einer neuen Volksinitiative auf Facebook.


Bewohner der süditalienischen Stadt hängen mit Lebensmitteln gefüllte Brotkörbe aus ihren Fenstern, um Bedürftige während der Coronakrise zu unterstützen.


Das Motto heißt: Wer geben kann, der gibt – wer nicht, der nimmt.


"Wir können alle mitmachen. Das hier ist ein Brotkorb, aber ein Plastikeimer geht auch, wenn ihr in einer stark befahrenen Straße wohnt."


Durch den beinahe kompletten Stopp der Wirtschaft haben Millionen Menschen kein Einkommen mehr. Nach vermehrten Plünderungen wegen zunehmender Geldnöte wurden auf Sizilien bewaffnete Polizisten vor Supermärkten postiert.


Ministerpräsident Giuseppe Conte kündigt zwar an, 400 Millionen Euro in Form von 25-Euro-Bons für Lebensmittel und Medikamente auszuteilen – trotzdem ist die Volksinitiative für Bedürftige eine zusätzliche und schnelle Hilfe. 


"Während wir auf staatliche Hilfe warten, ist es wichtig, den Menschen eine Hand zu reichen, die sich ihre tägliche Mahlzeit nicht leisten können."
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In Süditalien geht wegen der Isolation gerade vielen Bürgern das Geld aus. Sie können sich keine Lebensmittel mehr leisten. Der Staat schickt die Polizei – aber Nachbarn reichen die Hand aus. 

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