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Attacke in Niedersachsen: Feiernde schlagen Feuerwehrmänner an Neujahr zusammen

Sie verlangten von Feiernden, eine Zufahrt zu räumen und wurden daraufhin angegriffen: Zwei Feuerwehrleute aus Niedersachsen sind am Neujahrsmorgen brutal verletzt worden. Der Verdächtige verweigert die Aussage.

Gewalttätige Feiernde griffen am Neujahrstag Feuerwehrmänner in Niedersachsen an

Gewalttätige Feiernde griffen am Neujahrstag Feuerwehrmänner in Niedersachsen an

Zwei Feuerwehrleute sind am Neujahrsmorgen im niedersächsischen Salzgitter brutal zusammengeschlagen worden. Die beiden 28 und 33 Jahre alten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten eine Gruppe von Feiernden aufgefordert, die Zufahrt zum Gerätehaus zu räumen. Daraufhin wurden sie nach ersten Ermittlungen der Polizei angegriffen. Der 33-Jährige liege im Krankenhaus, er habe einen Bruch des Sprunggelenks erlitten, sagte ein Polizeisprecher. 

Gegen einen 21-Jährigen und bis zu drei weitere Verdächtige werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Mann verweigere die Aussage.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte kurz Weihnachten einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Gewalt gegen Polizisten und Rettungskräfte härter bestrafen soll. Künftig soll zugleich nicht nur Gewalt bei "Vollstreckungshandlungen" - wie etwa Festnahmen oder Verkehrskontrollen - bestraft werden, sondern auch schon Störungen der Arbeit von Polizisten, Rettungskräften und Feuerwehrleuten an sich.

kis / DPA