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NRW ist Bierland Nummer 1: Brauereien verkauften erneut weniger Bier

Die Deutschen trinken immer weniger Bier. 2010 verkauften Brauerein und Bierlager 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Bundesland mit dem höchsten Bierkonsum ist Nordrhein-Westfalen.

Der Bierdurst in Deutschland geht weiter zurück. Im vergangenen Jahr setzten Brauereien und Bierlager 98,3 Millionen Hektoliter ab und damit 1,7 Prozent weniger als 2009. Zwar nahm der Export zu, doch auf dem mit Abstand wichtigeren Markt zwischen Kiel und dem Bodensee sank der Bierabsatz zum vierten Mal in Folge.

Das Statistische Bundesamt bezifferte das Minus im Inland am Donnerstag auf 2,9 Prozent. Mit 83,4 Millionen Hektolitern liegt der Anteil am Gesamtabsatz damit bei 84,8 Prozent. Bierland Nummer Eins in Deutschland ist Nordrhein-Westfalen, wo fast jeder vierte Liter (24,7 Prozent) verkauft wurde vor Bayern mit 21,9 Prozent.

DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?