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Gewinnchance von 840.000:1 Obdachloser gewinnt mit einzigem Rubbellos 500.000 Dollar


Sechs Jahre lebte Michael Engfors als Obdachloser auf der Straße, war auf fremde Hilfe angewiesen. Doch Aufgeben war für ihn nie eine Option. Nun wurde der 61-Jährige für seinen Durchhaltewillen belohnt. 

Manchmal trifft das Glück die Richtigen - in diesem Fall den Richtigen: Sechs Jahre lang lebte der US-Amerikaner Michael Engfors auf der Straße. Der 61-Jährige hatte seine Frau und Firma verloren und war daraufhin in die Obdachlosigkeit abgerutscht. Am vergangenen Freitag aber wendete sich das Blatt für ihn. Zumindest seine finanziellen Sorgen dürften der Vergangenheit angehören.

Wie unter anderem der Fernsehsender "NBC" berichtet, knackte Engfors mit einem einzigen 10-Dollar-Rubbellos den Jackpot einer Lotterie und gewann so 500.000 Dollar, umgerechnet etwa 460.000 Euro. "Es hätte keine besseren Typ Menschen treffen können", wird Jeremy Kowallis, Mitarbeiter der von Engfors häufig genutzten Obdachlosenunterkunft im US-Nobelskiort Aspen zitiert. Engfors sei ganz unten gewesen, habe aber nie aufgegeben. "Er wusste, wenn er dranbliebe, würde sich sein Glück irgendwann wieder ändern".

Gewinnwahrscheinlichkeit von 840.000 zu eins

Das Wort "Glück" ist im Zusammenhang mit dem Halbe-Million-Gewinn tatsächlich angebracht: Laut der Lotteriegesellschaft betrug die Wahrscheinlichkeit gerade einmal 840.000 zu eins.

Dem Bericht zufolge hatte der 61-Jährige schon öfters Lotto gespielt, bislang aber immer nur kleinere Beträge abgeräumt. Am Freitag sei er nach dem Freirubbeln des Loses jedoch zurückgekommen und habe gerufen: "Ich habe gewonnen!", erzählte Gabby Garcia, eine Angestellte der Tankstelle, wo Engfors das Glückslos ertsanden hatte,  gegenüber der Zeitung "The Aspen Time".

Pläne, was er mit dem vielen Geld machen will, hat Engfors demnach auch schon. "Er sagte, er wolle sich neue Skier besorgen und zudem den Kontakt zu seiner Tochter herstellen, die er seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat", sagte Kowallis. Engfors sei sehr daran interessiert, herauszufinden, wie er seine Tochter erreichen und den Kontakt wiederherstellen könne, zumal seine Mittel dafür jetzt nicht mehr so begrenzt seien. "Es ist so eine tolle Geschichte", freute sich Kowallis.

mod

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