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OECD-Studie: Höhere Wirtschaftsleistung durch bessere Bildung

Schon kleine Verbesserungen bei der Bildung würden laut einer PISA-Sonderstudie "enorme Wachstumseffekte" bringen.

Schon kleine Verbesserungen bei der Bildung würden laut einer PISA-Sonderstudie "enorme Wachstumseffekte" bringen. Bereits eine moderate Verbesserung der durchschnittlichen Schülerleistungen in den OECD-Ländern um 25 PISA-Punkte würde in den kommenden 20 Jahren zu einer um 115 Billionen US-Dollar höheren Wirtschaftsleistung führen, heißt es in der am Montag in Paris vorgestellten OECD-Studie. Auswirken würden sich die Effekte in der Lebensspanne der 2010 Geborenen.

Weil sich Investitionen in Bildung nur langfristig auszahlten, würden ihre positiven Effekte häufig unterschätzt, beklagte die OECD. Dabei könne die Wirtschaftsleistung für Deutschland über diesen Zeitraum um 8.000 Milliarden Dollar höher ausfallen. Zum Vergleich: 25 PISA-Punkte entsprechen der Verbesserung, die Polen zwischen den PISA-Studien 2000 und 2006 erreicht hat.

Die von der OECD vorgelegte Studie entstand auf Basis der PISA-Studie und anderer internationaler Schulleistungsstudien. Der neue Report zeige auch, dass nicht die Dauer der Schulzeit entscheidend sei, sondern die Qualität der Lernergebnisse.

"Würde man es schaffen, alle Schüler in den kommenden 20 Jahren mindestens auf das Basiskompetenzniveau von 400 PISA-Punkten zu bringen, könnte Deutschland zwischen 2010 und 2090 eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von 12.000 Milliarden Dollar zu heutigen Preisen erwarten", betonte die OECD. Dies entspreche mehr als dem Vierfachen der gesamten Wirtschaftsleistung eines Jahres. Für Österreich und die Schweiz ergäben sich laut OECD zusätzliche Wachstumseffekte in der Größenordnung des Dreifachen des gegenwärtigen Bruttoinlandsprodukts.

Die Organisation wies darauf hin, dass sich die Gewinne aus besserer Bildung mit solchen Projektionen nur grob abschätzen ließen. Trotzdem zeige die Studie, dass die Effekte bei weitem größer seien als bei kurzfristiger makroökonomischer Steuerung: Auch wenn es notwendig sei, die Rezession weiter zu bekämpfen, "sollten dabei langfristige Politikziele nicht aus den Augen verloren gehen", verlangte die Organisation.

APN / APN
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?