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Offizielle Senatsauskunft Alles über Hamburgs 29 Prostituierte


Jetzt ist es offiziell: In Hamburg arbeiten laut Senat 29 Dirnen. 29? Ja. stern.de erklärt auf einen Blick die erstaunliche Zahl anhand von 29 total echten Tatsachen-Fakten.
Von Niels Kruse

St. Pauli und St. Georg – die bekanntesten Rotlichtviertel Deutschlands beheimaten exakt 29 Prostituierte. Das hat eine parlamentarische Anfrage der CDU beim Hamburger Senat ergeben, wie die "Bild"-Zeitung berichtet und sich - wen wundert's - darüber lustig gemacht. Wer einmal durch St. Pauli gelaufen ist, wird sich an die Hunderte Huren erinnern, die dort käufliche Liebe anbieten.

Auf Nachfrage des CDU-Abgeordneten Ralf Niedmers erklärte der Senat der Zeitung zufolge, dass es über die 29 registrierten Frauen "zahlreiche weitere Gewerbeanzeigen unter Synonymen der Prostitution" gebe. Weil diese "frei wählbar" seien, könnten diese Damen nicht erfasst werden.

Für alle, denen die Zahl 29 befremdlich vorkommt - hier alle 29 Fakten über das horizontale Gewerbe in der Hansestadt.

  • 1.Der Hamburger Senat gibt zu: In der Hansestadt gibt es 29 Prostituierte. Lieber aber hätte der Senat 29 Elbphilharmonien.
  • 2.Eine Legende ist, dass es auch 29 Zuhälter gibt.
  • 3.Nach Auskunft der Gewerkschaft arbeiten die Damen an 29 Tagen im Monat täglich 29 Minuten.
  • 4.Die Prostituierten benutzen die 29 Kondome, die täglich in Hamburg verkauft werden.
  • 5.Jede von ihnen raucht 29 Schachteln Zigaretten am Tag.
  • 6.Im Durchschnitt zahlen Kunden 29 Euro pro Besuch.
  • 7.Die Frauen bieten ihre Dienste auf je einer der 29 Brücken der Stadt an.
  • 8.Dabei muss jede Dame neben einem der 29 städtischen Mülleimer stehen, um dem Klischee einer Nutte zu enstprechen.
  • 9.Um körperlich fit zu bleiben, schwimmen sie täglich durch die Alster die 29 Meter zur Arbeit.
  • 10.Zu ihrem Schutz kümmern sich sämtliche 29 Polizisten Hamburgs um die Dirnen.
  • 11.Die Kleidung der Prostituierten ist geregelt, sie müssen 29 Quadratmeter Stoff am Leib tragen.
  • 12.Weil es nur 29 Tage pro Jahr in Hamburg regnet, setzten sich die meisten über das Gebot hinweg.
  • 13.Die Frauen sind verpflichtet, 29 Mal täglich "Hummel, Hummel, Mors, Mors" zu sagen.
  • 14.Bis vor einigen Jahren gab es noch 31 Prostituierte in der Hansestadt. Weil die Stadt befürchtete, dass das horizontale Gewerbe ausarten könnte, wurde die Zahl auf 29 begrenzt.
  • 15.Zu den Stammkunden zählen die 29 Fußballfans der Stadt. 19 vom HSV und 10 vom FC St. Pauli.
  • 16.Die 29 Architekten der Elbphilharmonie dürfen die Damen erst besuchen, wenn der Konzertsaal eröffnet wird (Zieldatum: 2029).
  • 17.Von den 29 Gramm harten Drogen, die jährlich in der Hansestadt konsumiert werden, entfallen 29 Milligramm auf die Prostituierten.
  • 18.Die Damen trinken ein Achtel der 29 Biere, die monatlich über Hamburgs Theken ausgereicht werden.
  • 19.Es ist den Frauen untersagt, eines der 29 Bürogebäude der Stadt zu betreten.
  • 20.Ebenfalls ist es ihnen untersagt, die monatlich 29 Touristen anzusprechen.
  • 21.Jede Zweite fährt einen der 29 in Hamburg gemeldeten Maseratis.
  • 22.Die andere Hälfte benutzt einen der 29 Fahrradwege der Stadt.
  • 23.Prostituierte zahlen einen Mehrwertsteuersatz von 29 Prozent.
  • 24.Die weltberühmte Sexstellung "29" - auch bekannt unter "Pfeffersack" - geht auf die Zahl der Hamburger Prostituierten zurück.
  • 25.Die berühmte Hamburger Dirne "Maisonettica, die 29." hatte eine Oberweite von exakt 29 Zentimetern.
  • 26.In der Reeperbahn 29 befindet sich mit dem Lokal "Clochard 29" der einzige Laden auf dem Kiez, der ganz bewusst mit Sex wirbt.
  • 27.Von den 29 Hartz-IV-Empfängern Hamburgs hat noch nie einer eine Prostituierte besucht.
  • 28.Der Flur des legendären "Eroscenter" ist 29 Zentimeter breit.
  • 29.Die Prostitution wurde vor 29 Jahren im Stadtteil St. Georg erfunden.

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