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Paar muss Wohnung räumen: Mit zu lautem Sex gegen die Nachtruhe verstoßen

Weil es beim Liebesspiel zu laut war, muss ein Paar aus Zwickau die Wohnung räumen. Die städtische Wohnungsgesellschaft begründete die Kündigung mit einer akuten Lärmbelästigung durch "überlaute Sexgeräusche", wie die "Bild"-Zeitung berichtete.

Weil es beim Liebesspiel zu laut war, muss ein Paar aus Zwickau die Wohnung räumen. Die städtische Wohnungsgesellschaft begründete die Kündigung mit einer akuten Lärmbelästigung durch "überlaute Sexgeräusche", wie die "Bild"-Zeitung berichtete. Es habe deswegen bereits massive Beschwerden der Nachbarn in dem Mietshaus gegeben. Die Geräusche hätten immer wieder die Nachtruhe im ganzen Haus gestört. Nächtlichen Lärm hätten die Beiden auch mit Partys oder dem Zusammenbau von Möbel verursacht. Auf Schlichtungsversuche sei das Paar nicht eingegangen.

"Die Häufigkeit und überdimensionale Lautstärke während des Beischlafs sind im ganzen Haus wahrzunehmen" und als Lärmbelästigung nicht hinnehmbar, heißt es in einer Pressemitteilung des Vermieters GGZ. Eine Familie, die zehn Jahre in dem Mehrfamilienhaus gewohnt habe, sei deshalb schon ausgezogen, so der GGZ-Sprecher.

Der 25-jährige Mann, seine gleichaltrige Lebensgefährtin und ihre beiden kleinen Kinder müssen nun bis Mitte April ausziehen. Das Paar, das von staatlicher Unterstützung lebt, hat dem Bericht zufolge aber bereits eine neue Bleibe gefunden: Die dortigen Wände sollen mit 70 Zentimtern doppelt so dick sein wie im alten Haus.

APN, DPA / DPA
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