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Pannen bei den Olympischen Spielen: Der Fluch der Fackel

Es soll feierlich und erhaben ablaufen, doch beim Fackellauf der Olympischen Spiele in Sotschi kommt es zu einer Serie von Pannen und Unglücken - keine Seltenheit in der Geschichte der Spiele.

Von Dominik Brück

Es ist noch mehr als einen Monat hin, bis die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi beginnen. Trotzdem schafft es das sportliche Großevent bereits jetzt, regelmäßig Schlagzeilen zu machen. Der Fackellauf mit dem olympischen Feuer quer durch das riesige Land erfreut sich eines regen Interesses durch die Medien. Es sind jedoch nicht allein Aufnahmen der Fackel an spektakulären Orten, etwa auf einem Berggipfel und am Grund eines Sees, über die berichtet wird, sondern auch zahlreichen Pannen und Unglücke entlang der Strecke.

Verlöschende Fackeln, Brände und ein Toter

Insgesamt 65.000 Kilometer soll die Fackel von rund 14.000 Freiwilligen durch das ganze Land getragen werden - der längste Fackellauf in der Geschichte der Olympischen Spiele. Sogar ein Besuch auf der Internationalen Raumstation und am Nordpol gehören zur Route des olympischen Feuers. Entzündet worden war die Flamme zum ersten Mal in Athen, dem Ursprungsort der Spiele. Anschließend wurde das Feuer zum Start des Fackellaufs nach Moskau geflogen. Bereits hier gab es jedoch die ersten Probleme: Während der zweite Fackelträger an der Kreml-Wand entlang läuft, erlischt die Fackel plötzlich. Später stellt sich heraus, dass ein Gasventil nicht ausreichend geöffnet war. Statt die Flamme mit einer der aus Athen mitgebrachten speziellen Lampen mit dem olympischen Feuer erneut zu entzünden, lässt sich der verunsicherte Fackelträger von einem der umherstehenden Wachleute helfen - mit einem ganz gewöhnlichen Feuerzeug.

Es bleibt nicht das einzige Mal, dass die Flamme in den kommenden Wochen ausgeht: Insgesamt 13 Mal muss das olympische Feuer erneut entzündet werden. Ein Feuerzeug kommt dazu jedoch nicht mehr zum Einsatz. Manchmal brennt die Flamme jedoch auch stärker, als der Fackelträger sich das wünscht. Drei Menschen kommen der Fackel auf ihrem Weg zu nah und fangen Feuer - ernsthafte Verletzungen erleidet zum Glück niemand.

Ganz anders sieht das in der westsibirischen Stadt Kurgan aus: Hier stirbt der 73-jährige Fackelträger Vadim Gorbenko an einem Herzinfarkt nachdem er 150 Meter mit der Fackel zurückgelegt hat. "Er kam zurück zum Sammelpunkt und wurde fotografiert. Dann sagte er, dass er sich nicht gut fühle und wurde ins Krankenhaus gebracht. Leider konnten die Ärzte ihm nicht mehr helfen", erklärt Roman Osin, Sprecher des Sotschi-Fackellaufs gegenüber der "Daily Mail".

Pannen bei Olympia sind keine Seltenheit

Eine Besonderheit der Winterspiele von Sotschi sind die Pannen und Unglücke aber nicht.

  • Bei den Olympischen Spielen 1956 kam es zu Protesten gegen die Tradition des Fackellaufs, da diese 1936 von den Nationalsozialisten eingeführt worden war: Ein Student lief in Australien mit einer selbstgebastelten Fackel, bestehend aus einer brennenden Unterhose, über die Strecke. Irrtümlicherweise hielt ihn die Ehrenformation für den echten Fackelträger und begleitete ihn, bis er seine "Fackel" sogar dem Bürgermeister von Sydney übergab.
  • Auch bei den Winterspielen 2009 im kanadischen Vancouver glückte der Fackellauf nicht auf Anhieb. Vor dem Parlament sollte mit der olympischen Flamme eine Feuerschale entzündet werden. Das klappte jedoch nicht, und der Start des Fackellaufs verzögerte sich.
  • Die Olympischen Spiele in London 2012 verliefen ebenfalls nicht ohne Pannen und Unglücke: Bei dem Versuch, die Fackel per Kanu einen Fluss entlang zu transportieren, wurde diese durch herumspritzendes Wasser gelöscht. Kurz zuvor war es zum einem Unfall von zwei Motorrädern gekommen, die den Fackelkonvoi begleiteten. Zwei Menschen wurden mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert.

Ist der Fackellauf einmal überstanden, haben die Veranstalter jedoch noch längst keine Garantie für eine pannenfreie Eröffnungsfeier. Bei den Spielen 1988 in Südkorea wurde nach dem Entzünden des olympischen Feuers ein Schwarm Tauben über dem Stadion freigelassen. Einige der Tiere verirrten sich in die Flammen und vielen brennend vom Himmel.

In Sotschi wird die Eröffnungsfeier am 7. Februar stattfinden. Dass die Spiele wie von den Veranstaltern geplant verlaufen werden, ist schon jetzt unwahrscheinlich - Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen und die Diskriminierung von Homosexuellen in Russland sind bereits jetzt entflammt, und werden anders als die Fackel wohl nicht so schnell erlöschen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.