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Papst-Kritik: Zentralrat der Juden lobt Merkel

Geteiltes Echo auf die Papst-Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Der Zentralrat der Juden sprach ihr seine "Hochachtung und Anerkennung" für die deutlichen Worte aus, mit der Merkel vom Papst eine Klarstellung zu Holocaust-Leugner Bischof Williamson gefordert hatte. Der Vatikan hingegen zeigte sich extrem kühl.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat ausdrücklich begrüßt, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Debatte um die Aufhebung der Exkommunikation des Holocaust-Leugners Richard Williamson eingemischt hat. "Hochachtung und Anerkennung für die Bundeskanzlerin, dass sie sich in dieser diffizilen Angelegenheit zu Wort meldet", sagte der Zentralrats-Generalsekretär Stephan Kramer der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" ("WAZ"). "Das zeigt, welche Umsicht und welches Verantwortungsgefühl sie hat", fügte Kramer an.

Auch der Zentralrat fordere eine Klärung. "Sie ist wichtig nicht nur für die Kirche, sondern auch für die bundesdeutsche Gesellschaft." Als einzigen Weg aus dieser schweren Krise will der Zentralrat ein Gespräch mit dem Papst führen. "Ich werde meinen Gremien vorschlagen, mit der Bischofskonferenz zusammen ein Gespräch mit dem Papst zu führen. Ich hoffe, dass dieses Signal gehört wird", sagte Kramer.

Der Vatikan hatte die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Klarstellung im Zusammenhang mit dem britischen Holocaust-Leugner Richard Williamson zuvor scharf zurückgewiesen. Eine solche Klarstellung sei unangebracht, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi in Rom. Die Verurteilung jeder Holocaust-Leugnung durch Papst Benedikt XVI. hätte "nicht klarer sein können".

In einer ungewöhnlichen Reaktion auf die strittige Rücknahme der Kirchenstrafe für Williamson hatte Merkel zuvor erklärt: "Es geht darum, dass vonseiten des Papstes und des Vatikans sehr eindeutig klargestellt wird, dass es hier keine Leugnung geben kann." Dies sei aus ihrer Sicht "noch nicht ausreichend erfolgt".

Der Papst hatte am vergangenen Mittwoch nach der Aufhebung der Exkommunikation von vier traditionalistischen Bischöfen, darunter Williamson, nachdrücklich seine "volle Solidarität" mit den Juden erklärt und sich von einer Leugnung der Judenvernichtung distanziert. Benedikt habe sich eindeutig auch auf die Sichtweise des Traditionalisten Williamson bezogen, sagte Lombardi. Zudem habe der Papst klargemacht, dass die Zurücknahme der Exkommunikation nicht bedeute, dass damit die Holocaust-Leugnung legitimiert werde.

"Signal für die Vergiftung und gegen die Versöhnung"

Die Teilrehabilitierung der Bruderschaft sei "ein Signal für die Vergiftung und gegen die Versöhnung", kritisierte der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, den Vatikan. Benedikt XVI. müsse diese Entscheidung "klar und unzweideutig zurücknehmen", sagte er dem Nachrichtensender n-tv. Neben der Holocaust-Leugnung müsse auch bedacht werden, dass die traditionalistische Piusbruderschaft fundamentalistisch, antisemitisch und reaktionär sei, sagte Graumann.

Der Zentralrat erwägt nach Angaben Graumanns, in diesem Jahr der "Woche der Brüderlichkeit" fernzubleiben. Der Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit appellierte deshalb an den Zentralrat, doch teilzunehmen. Man müsse der Kritik an der teilweisen Rehabilitierung Williamsons eine Plattform geben, sagte der Präsident des Koordinierungsrates, Henry Brandt, im Deutschlandradio Kultur. Brandt, der auch Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz ist, forderte vom Papst eine Maßregelung des Traditionalisten.

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone sagte der katholischen Zeitung "Avvenire", Benedikt und allen seinen Mitarbeitern liege auch künftig an guten Beziehungen zum Judentum. Die Bruderschaft habe sich von Äußerungen ihres Mitbruders distanziert und den Papst "für diese unerfreuliche Episode um Verzeihung gebeten", erinnerte Bertone. Der Papst selbst habe sich am vergangenen Mittwoch klar dazu geäußert, "die Angelegenheit ist aus meiner Sicht beigelegt".

Berliner Erzbischof für Rücknahme der Papst-Entscheidung

Der Berliner Erzbischof Georg Sterzinsky hat den Papst zu einer Korrektur seiner Entscheidung zu Williamson aufgefordert. Der Kardinal sagte der "Bild"-Zeitung, die Aufhebung der Exkommunikation von Williamson halte er nicht für richtig. "Das muss in Ordnung gebracht werden." Das Mindeste sei eine Überprüfung dieser Entscheidung. "Nach meinem Empfinden ist zu erwarten, dass dabei ein anderes Ergebnis herauskommt", sagte Sterzinsky. Für den Fall, dass Fehler gemacht wurden, müsse eine Entschuldigung ausgesprochen werden, "egal, auf welcher Ebene"

"Es sind mit Sicherheit Fehler im Management der Kurie gemacht worden", sagte der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper in einem Interview von Radio Vatikan. Die Kritik an der Entscheidung des Papstes nimmt auch in der katholischen Kirche weiter zu. In seiner Gemeinde herrsche viel Unmut über das Vorgehen des Vatikans, sagte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode dem Sender NDR info.

Papst-Schüler Wolfgang Beinert forderte den Vatikan zum Handeln auf. Beinert nannte das Vorgehen Benedikts beispiellos. Bisher hätten Gruppierungen, die im Widerspruch zum Papst standen, immer erst ihren Auffassungen abschwören müssen. Die vier Bischöfe hätten ihre abweichenden Auffassungen aber nicht revidiert.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.