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Papstbesuch auf den Philippinen: Regierungsflugzeug schlittert über Landebahn

Er wollte mit den Taifun-Opfern eine Messe feiern, doch wegen eines Sturms ist der Papst aus der philippinischen Stadt Tacloban früher abgereist. Ein Flugzeug mit Regierungsbeamten verunglückte.

Eine Chartermaschine wurde auf dem Weg zur Startbahn von einer Windböe gepackt und in die sumpfige Wiese gedrückt

Eine Chartermaschine wurde auf dem Weg zur Startbahn von einer Windböe gepackt und in die sumpfige Wiese gedrückt

Kurz nach dem Abflug von Papst Franziskus ist am Flughafen von Tacloban im philippinischen Taifungebiet eine Maschine mit Regierungsbeamten über die Startbahn hinausgeschossen. Sie kam bei strömendem Regen in einer Wiese zum Stehen. An Bord waren mehrere Minister, berichtete ein Regierungssprecher. Es sei aber niemand verletzt worden. Das Flugzeug folgte der Maschine des Papstes, die kurz zuvor abgehoben hatte.

Ein weiterer Zwischenfall überschattete den Papstbesuch: Eine freiwillige Helferin kam ums Leben. Die 21-Jährige sei am Samstag von einem durch den Wind umstürzenden Stahlgerüst tödlich getroffen worden, sagte ein Sprecher des Erzbistums Palo auf der zentralphilippinischen Insel Leyte.

Ein Tropensturm machte dem Besuch von Papst Franziskus einen Strich durch die Rechnung

Ein Tropensturm machte dem Besuch von Papst Franziskus einen Strich durch die Rechnung

Papst im Plastik-Regenmantel

Franziskus musste sein Besuchsprogramm in Tacloban und Umgebung wegen des herannahenden tropischen Sturms vorzeitig abbrechen. Die Piloten hätten darauf bestanden, schon mittags zurückzufliegen, weil das Unwetter einen späteren Start gefährlich mache, sagte der Papst vor dem Abflug. Er landete eine Stunde später sicher in Manila.

Der Papst wollte ursprünglich mit Überlebenden von Taifun "Haiyan" zu Mittag essen. Die geplante Messe am Flughafen fand am Morgen statt. Wie die Gläubigen trug der Papst dazu einen gelben Plastik-Regenmantel.

lea/DPA / DPA