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Papstbesuch in Deutschland: Wowereit stellt sich hinter Protestler

"Großes Verständnis": Klaus Wowereit unterstützt die für die Zeit der Stippvisite Papst Benedikts XVI. in seiner Heimat angekündigten Demos. Diese richten sich besonders gegen die Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat "großes Verständnis" für die am Rande des Staatsbesuchs von Papst Benedikt XVI. angekündigten Proteste gegen die Sexuallehre der katholischen Kirche. "Ich verstehe, und das ist auch in Ordnung, dass Bürgerinnen und Bürger den Papstbesuch benutzen, um hier darauf aufmerksam zu machen, dass die katholische Kirche mit ihrer Lehre Thesen vertritt, die weit in die zurückliegenden Jahrtausende gehören, aber nicht in die Neuzeit", sagte Wowereit.

"Insofern habe ich großes Verständnis dafür, immer vorausgesetzt, dass diese Proteste im friedlichen und demokratischen Rahmen passieren. Damit muss die katholische Kirche leben. Das widerspricht auch nicht einer Gastfreundschaft, die wir bei einem Staatsbesuch zeigen sollen", sagte Wowereit.

Auf die Nachfrage, ob er damit nicht indirekt zu Demonstrationen gegen den Besuch des Papstes aufruft, sagte Wowereit: "Nein, das tue ich nicht." Berlin freue sich auf den Besuch Benedikts XVI. "Er ist in der Hauptstadt herzlich willkommen."

"Gebührend wie einen Staatsgast empfangen"

Wowereit wird den Papst am 22. September treffen. Vor der Messe im Olympiastadion will sich Benedikt XVI. dort in Begleitung von Wowereit in das Goldene Buch der Stadt eintragen. "Ich nehme an, dass der Papst informiert wird, wenn es ihn interessiert, dass ich mit einem Freund zusammenlebe", sagte Wowereit, der sich zu seiner Homosexualität offen bekennt.

Er werde den Papst gebührend wie einen Staatsgast empfangen. "Der Regierende Bürgermeister ist der Regierende Bürgermeister dieser Stadt - und das bedeutet, dass er Staatsgäste so behandelt, wie sie protokollarisch und auch von der Gastfreundschaft zu behandeln sind. Das bedeutet, dass meine persönliche Lebensweise nicht die vorderste Rolle spielen darf - und sollte."

Zum neuen Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki sagte Wowereit: "Er war bisher sicher nicht Teil des progressiven Flügels der katholischen Kirche. Mit dieser Einordnung tut man ihm kein Unrecht. Er hat sich bei seinen ersten Auftritten in Berlin aber dialogbereit gezeigt. Das sollte man ernst nehmen und den Dialog auch führen", sagte der Regierende Bürgermeister.

Proteste richten sich vor allem gegen die katholische Sexuallehre

Der Papst besucht Deutschland vom 22. bis 25. September. Stationen neben Berlin sind Erfurt, das Thüringische Eichsfeld und Freiburg. In der Hauptstadt planen zahlreiche Verbände und Initiativen Proteste, darunter eine große Demonstration während der Rede des Pontifex im Bundestag. Sie richten sich vor allem gegen die restriktive Haltung des Papstes bei Kondomen und Abtreibungen sowie die "Diskriminierung" homosexueller Menschen.

iml/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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