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Passionsspiele in Oberammergau: Zuschauer bibbern mit Jesus-Darsteller

Wie es ausgeht, wussten die Zuschauer natürlich. Trotzdem zitterten die 5000 Premierengäste der Passionsspiele in Oberammergau gehörig mit - auch, weil das nasskalte Wetter so manchem schwer zu schaffen machte.

Glücklich, wer noch eine Decke ergattern konnte: Die Kälte im eigentlichen Wonnemonat Mai hat den rund 5000 Zuschauern am Samstag bei der Premiere der weltberühmten Oberammergauer Passionsspiele zu schaffen gemacht. Die Gäste - unter ihnen auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und seine Frau Karin - bibberten sich gemeinsam mit den Darstellern durch die rund fünfstündige Aufführung der Leidensgeschichte Christi - und waren trotzdem begeistert. "Ergreifend - beeindruckend - monumental" waren Worte, die den Besuchern nach der ersten Hälfte der Vorstellung über die Lippen kamen.

Schon lange vor Beginn der Vorstellung waren die Fleece-Decken im Souvenir-Shop vor dem Passionstheater ausverkauft. Vorausschauende Gäste hatten ihre Decken selbst mitgebracht - einige kamen sogar mit dem Schlafsack, was bei einer Temperatur von nur fünf Grad plus in dem Gebirgsdorf durchaus verständlich war.

"Bin ich überhaupt warm genug angezogen", wollte Seehofer vom Oberammergauer Bürgermeister Arno Nunn wissen, bevor sie hinter die Bühne verschwanden, um kurz vor Beginn der Vorstellung gemeinsam mit dem Team um Regisseur Christian Stückl und Kardinal Friedrich Wetter das Vaterunser zu beten.

Im Zuschauerraum dann hatten Seehofer und seine Frau Glück: Für sie waren Decken bereitgelegt - wenn auch in SPD-rot. "Meine Frau sitzt neben mir und die Decke war auch warm", sagte Seehofer, als er gemeinsam mit anderen, sichtlich frierenden Besuchern aus dem Zuschauerraum kam. "Außerdem waren die Szenen so stark und beeindruckend, dass man die Kälte fast verdrängen konnte", sagte Seehofer. Er bekannte, er könne sich auch selbst in der Rolle des Erlösers auf der Bühne vorstellen.

Die warmen Decken waren am Samstag allerdings fast das einzige, auf das sich die Besucher stürzten. Bei den Souvenirs und speziell den traditionellen Holzschnitzereien laufe es nicht so gut, sagte Abiturientin Laura Jonas, die neben den Vorbereitungen für ihr Abi in einem Souvenir-Laden am Festspielhaus jobbt. "Wir warten noch auf die Amerikaner." Die dürften in diesem Jahr allerdings auf sich warten lassen. Der Karten-Verkauf für die Passionsspiele auf dem traditionell starken US-amerikanischen Markt brach in diesem Jahr völlig ein. Mehr als 100 000 Karten gingen zurück.

Viele Premierengäste kommen ohnehin aus der Umgebung. Auch die Karten, die für weitere Vorstellungen noch übrig sind, sollen vor allem an Interessierte aus der Region gehen. Rund 500 000 Zuschauer sollen bis zum Ende der Passionsspiele im Oktober auf den Theatersitzen Platz genommen haben. Wenn alles gut geht, klingeln dann 28 Millionen Euro Gewinn in der Oberammergauer Gemeindekasse.

Einem schien die Kälte am Samstag allerdings kaum etwas auszumachen: Jesus-Darsteller Andreas Richter kam in kurzen Lederhosen zur Aufführung. Während der Premiere war er zum Zuschauen verdammt. Das Los entschied, dass Frederik Mayet, der die Rolle gleichberechtigt mit Richter spielt, am großen Abend auf der Bühne steht. "Seit Januar proben wir in dieser Kälte", sagte Richter. "Es war immer bitterkalt." Am Premierenabend überwiegt die Freude, die Ergebnisse monatelanger Arbeit endlich präsentieren zu können. "Jetzt sind wir so weit und jetzt kommt die Welt und schaut es sich an."

Seine Kollegen auf der Bühne - in leichten Kostümen und barfuß in Sandalen - ließen sich vom nasskalten Wetter nichts anmerken. Das Wetter sorgte gar kurz für Vergnügen: Als Pilatus den Satz "Es herrscht große Hitze" sprach, ging ein belustigtes Raunen durchs Publikum.

Aber schließlich bitten die Oberammergauer den Herrn mit ihren Passionsspielen seit je her nicht um schönes Wetter, sondern darum, ihr Dorf von der Pest zu verschonen. Nachdem der "schwarze Tod" einige Dorfbewohner dahingerafft hatte, versprachen die Oberammergauer im Jahr 1633, regelmäßig ein "Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus" aufzuführen, wenn ihr Dorf von der Pest verschont bleiben sollte. Der Überlieferung nach starb von da an tatsächlich kein Einheimischer mehr an der schlimmen Seuche. Was sind dagegen schon ein bisschen Kälte und Regen?

Mit Festspielen gegen die Pestkrise

1750 schuf der Ettaler Benediktinermönch Ferdinand Rosner eine Neufassung im Sinne des geistlichen Barocktheaters. 1860 überarbeitete Josef Alois Daisenberger den Text erneut mit einer dramatischen Zuspitzung des Passionsgeschehens. Im Jahr 1900 wurde der gesamte Zuschauerraum überdacht, es entstand das für die Spiele 2000 sanierte Passionsspielhaus.

Mit dem damals blutjungen Christian Stückl leitete 1990 der jüngste Spielchef aller Zeiten die Aufführungen. Für den heutigen Intendanten des Münchner Volkstheaters ist die Passion 2010 bereits seine dritte als Regisseur. Erstmals hatte der 48-Jährige für die Spielerwahl zur Passion 2010 ein Vorschlagsrecht im Gemeinderat, dem das Gremium weitestgehend folgte. Neu auch bei der Passion 2010: Christus wird aus dramaturgischen Gründen im Dunkel der Nacht ans Kreuz geschlagen. Die Aufführungen beginnen dafür erst nachmittags.

AFP/DPA / DPA
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Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus