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Internetaktion #IchBinDresden: Dresden wehrt sich gegen Pegida

Hass und menschenverachtende Parolen: Seit einem Jahr ziehen die Pegida-Demonstranten durch die Dresdner Innnenstadt. Jetzt setzen sich die Bürger auf Twitter und Facebook für den Ruf der Stadt ein. Ihr Motto: Wir sind nicht Pegida.

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Auf der Pegida-Demonstration am vergangenen Montag haben zwei Galgen für einen weiteren negativen Höhepunkt gesorgt. "Reserviert Sigmar 'das Pack' Gabriel" und "Reserviert Angela 'Mutti' Merkel" stand auf Schildern, die an den Galgen hingen. Der Vorfall war nur einer von zahllosen Auswüchsen, die die Demonstranten der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" in dem Jahr ihres Bestehens hervorbrachten.

Durch die Flüchtlingskrise hat Pegida zuletzt wieder Zulauf erhalten. Rund 9.000 Demonstranten waren am vergangen Montag auf der Straße. Jetzt zum Jahrestag der rechten Bewegung haben deshalb Dresdner eine Internetaktion gestartet, um sich gegen die Hass-Protestierer zu wehren. Dresden, so lautet ihre Botschaft, ist nicht Pegida. Auf Twitter machen Bürger unter dem Hashtag #IchBinDresden mobil und demonstrieren so für Weltoffenheit und Toleranz. Auf Facebook gibt es die Seite "Herz statt Hetze."

Die Polizei bereitet sich für Montag unterdessen auf einen Großeinsatz vor. Sie rechnet angesichts der überregionalen Mobilisierung von Anhängern und Gegnern mit Zehntausenden Menschen auf den Straßen der sächsichen Hauptstadt.



tis