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Pläne der Stadtregierung Katholische Kirche läuft Sturm gegen Homo-Ehe in Rom


Die Stadtregierung Roms will die Registrierung von zivilen Partnerschaften einführen - auch für schwule Paare. Dagegen wehren sich die italienischen Bischöfe vehement.

Die katholische Kirche Italiens läuft Sturm gegen Pläne der Stadt Rom zur Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Dies sei eine Beleidigung der "Stadt des Papstes, dem Herzen des Christentums", hieß es am Sonntag in einem Leitartikel von "Roma Sette", einem Newsletter der Zeitung der italienischen Bischöfe, "Avvenire."

Die linke Stadtregierung will die Registrierung von zivilen Partnerschaften einführen. Diese solle sowohl hetero- als auch homosexuellen Paaren offen stehen. Unverheiratete Paare in Rom würden damit in den Genuss der gleichen sozialen Rechte gelangen wie verheiratete Paare. Die engültige Entscheidung der Stadtregierung steht noch aus.

"Die Zustimmung zu diesem Beschluss würde Familien diskriminieren", schrieb "Roma Sette". Einige italienische Städte wie etwa Mailand haben ähnliche Regelungen eingeführt, doch Versuche, unverheiratete Paare auf nationaler Ebene rechtlich gleichzustellen, scheiterten bislang am Widerstand der Kirche.

tis/DPA DPA

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