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Überraschendes Ende Polizist hält Raser an – und leistet dann Geburtshilfe

Am ersten Oktober um 4 Uhr morgens stoppt der Polizeibeamte Robert Pounds einen Wagen wegen zu schnellen Fahrens. Der Wagen war im Collier County in Florida mit etwa 100 Stundenkilometern statt der erlaubten 72 unterwegs. Doch was der Beamte dann zu sehen bekommt, hat er nicht erwartet. Die Frau des Fahrers liegt in den Wehen, das Baby ist gerade dabei zur Welt zu kommen. Der Vater des Babys bittet den Polizisten um Hilfe. Untertitel: „Das Baby kommt, das Baby kommt raus, das ist der Grund, warum ich zu schnell fahre.“ „Das Baby kommt, ich weiß nicht, was ich machen soll.“ Robert Pounds ruft über Funk Verstärkung, doch dann wird er selbst tätig. Er holt aus seinem Streifenwagen Handschuhe und eine sterile Decke. Dann rennt er zurück auf die Beifahrerseite des Autos, wo sich die Mutter befindet. „Sind Sie der Vater? Ja. Kommen Sie hier rüber.“ Inzwischen sind die ersten Schreie des Babys zu hören. Der Beamte lässt sich von dem Vater helfen, einen sterilen Handschuh überzuziehen. Und dann kann der Polizist zeigen, dass er auch als Geburtshelfer eine gute Figur macht. „Herzlichen Glückwunsch, sie haben ein kleines Mädchen!“ Deputy Robert Pounds prüft den Atem des Babys, er fühlt, dass sich die kleine Hand fest um einen seiner Finger schließt. Mutter und Kind scheinen wohlauf zu sein. Die Mutter bewältigt die Situation sehr gut. Der Beamte bleibt bei ihr, bis die gerufenen Rettungskräfte eintreffen. Das Sheriff Büro von Collier County hat das Video auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht und damit einen viralen Hit produziert: Mehr als 1,5 Millionen Mal wurde der beherzte Einsatz von Robert Pounds bereits angesehen. "Es war aufregend und ein wenig nervenaufreibend, aber es hat mich gefreut, dass ich diesen Leuten helfen konnte, ihr Baby zur Welt zu bringen. Ich bin froh, dass alles gut verlaufen ist. Ich hoffe, dass das kleine Mädchen gesund und glücklich und ein langes gutes Leben haben wird."
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Der Polizeibeamte Robert Pounds hält einen Wagen wegen zu schnellem Fahrens an. Der Fahrer war im Collier County in Florida mit etwa 100 Stundenkilometern statt der erlaubten 72 unterwegs. Was der Beamte dann zu sehen bekommt, hat er nicht erwartet.

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