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Populärste Vornamen: Marie verdrängt Sofie von Platz eins

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die Liste der beliebtesten Vornamen für Jungen und Mädchen veröffentlicht. Es zeigt sich: Die Mode wandelt sich nur langsam.

Marie hat den ersten Platz der beliebtesten weiblichen Vornamen zurückerobert. Sofie, die Spitzenreiterin des Jahres 2008, steht in der Liste der 2009 am häufigsten vergebenen Vornamen an zweiter Stelle. Keine Änderung gibt es bei den Jungen: Maximilian blieb 2009 der beliebteste Vorname, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Kommen sind demnach die Vornamen Hanna/Hannah, Charlotte, Sara/Sarah, Lea und Lara sowie Louis/Luis, Ben, Julian, Noah und Tim.

In den Top Ten gibt es bei den Namen für Mädchen mehr Veränderungen als bei denen für Jungen. Marie ist allerdings schon seit 1999 jedes Jahr mit Ausnahme von 2008 auf Platz Eins. Sophie oder Sofie hält sich schon seit dem Jahr 2000 an zweiter Stelle und konnte Marie bisher nur einmal den Rang ablaufen. Beide Vornamen wurden in manchen Städten doppelt so oft wie andere Mädchennamen vergeben. Sie sind allerdings vor allem als zweiter und dritter Name sehr beliebt; daher lässt ihr Spitzenplatz nicht auf den Rufnamen schließen.

Sophia und Sofia (die Gesellschaft für deutsche Sprache führt diesen Vornamen wegen der unterschiedlichen Silbenanzahl getrennt von Sophie/Sofie hat es auch in die Spitzengruppe geschafft. Auch Emma schaffte es in die Top Ten, und zwar gleich auf Rang 5. Im Jahr 2008 stand Emma noch auf Platz 12. und 2007 an 13. Stelle. Mia, 2008 zum ersten Mal in der Spitzengruppe, konnte sich nun um drei Plätze verbessern.

Bei den Jungennamen behaupten Maximilian, Alexander, Leon, Paul, Luca ihre Platzierung auf den ersten fünf Rängen der Liste. Jonas schaffte es vom 12. Platz 2008 jetzt an die neunte Stelle.

Hier die jeweils ersten zehn Mädchen- und Jungennamen (in Klammern die Positionen des Jahres 2008): 1. Maximilian (1) 2. Alexander (2) 3. Leon (3) 4. Paul (4) 5. Luca (5) 6. Elias (7) 7. Felix (6) 8. Lukas/Lucas (8) 9. Jonas (12) 10. David (9) 1. Marie (2) 2. Sophie/Sofie (1) 3. Maria (3) 4. Anna (4) 5. Emma (12) 6. Mia (9) 7. Sophia/Sofia (11) 8. Leonie (6) 9. Lena (7) 10. Johanna (5)

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat insgesamt die 200 beliebtesten Vornamen des Jahres 2009 ermittelt. Die seit 1977 veröffentlichte Übersicht stützt sich auf eine bundesweite und repräsentative Anzahl von 225 Standesämtern.

Mehr als die Hälfte der Vornamen kamen demnach 2009 bundesweit nur einmal vor. Genannt werden Anton, Donald und Fridolin neben Leeland, Nealjano und Siddhart oder Hermine, Gretel und Karen neben Enesa, Haruka und Sharpay.

Wenn man einzelne Regionen betrachtet, gibt es andere Nummer-1-Vornamen als Marie - zum Beispiel Anna in Donauwörth, Lena in Hofgeismar und Langenau oder Leonie in Siegen sowie bei den Jungen Ben (Eisenhüttenstadt und Georgsmarienhütte), Julius (Greven), Lasse (Eckernförde), Max (Kamenz) oder Mohamed (Langen) und Samuel (Illertissen).

Heute werden weit mehr Vornamen als in früheren Jahrzehnten vergeben. "Diese kommen zumeist aus den vielen Sprachen und Kulturen der Welt, dem Reich der Kunst, Literatur und Fantasie, oder es handelt sich um Kombinationen und Varianten bekannter Namen", erklären die Sprachexperten. Insgesamt sind fast 5.000 unterschiedliche weibliche und 4.500 männliche Vornamen registriert.

APN / APN
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(