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Porträt

Querschnittslähmung: Das zweite Leben einer jungen Profi-Turnerin

Sie galt als Nachwuchshoffnung im Turnen, wollte zu Olympia. Dann stürzte Elisa Chirino im Alter von 16 Jahren beim Training. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt. Besuch bei einer Frau, die sich zurück in ein neues Leben kämpft.

Sie halten immer zusammen: Elisa und ihre Schwestern Anita (l.) und Sandra

Sie halten immer zusammen: Elisa (m.) und ihre Schwestern Anita (l.) und Sandra

Aus den Lautsprechern ertönt dramatische Musik. Die Zuschauerränge in der Turnhalle sind voll besetzt. Alle schauen auf die große, blaue Matte in der Mitte: Dort steht eine junge Frau im rosafarbenen Body, ihre braunen Locken hat sie hochgesteckt zu einem Dutt. Sie hebt anmutig die Arme, dreht sich um die eigene Achse. Nimmt Anlauf und macht mehrere Salti hintereinander. Beifall der Zuschauer. Die Szenen stammen von einem Turnwettkampf in Bühl, zu sehen auf Youtube. Es ist Anfang März 2014 und die damals 16-jährige Elisa Chirino gilt als große Hoffnung der Turnwelt. Ihr Ziel: Olympia in Rio. Dass ihr Traum nur wenig später für immer zerplatzen würde – das ahnte Elisa damals nicht.

Eine Wohnung im Berliner Bezirk Lichtenberg. Elisa Chirino sitzt in ihrem Wohnzimmer, sie trägt einen gelben Wollpulli, ihre wilden Locken hat sie geglättet. Sie erzählt von der Schule, vom Treffen mit einem Promi – und von dem Tag, der ihr Leben für immer verändert hat. Dieser 25. März 2014, an dem sie beim Training vom Stufenbarren stürzte und sich den vierten und fünften Halswirbel brach. Seitdem ist Elisa, heute 19 Jahre alt, querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Die ZDF-Sendung "37 Grad" hatte ihre Geschichte bekannt gemacht.

Die Erinnerungen sind noch da

Seit einigen Monaten lebt Elisa in ihrer eigenen, rollstuhlgerechten Wohnung, nachdem sie eineinhalb Jahre lang im Krankenhaus verbracht hatte. Über diesen Schritt ist Elisa froh. "Ich habe hier viel mehr Privatsphäre", sagt sie. Eine Assistenz ist immer an ihrer Seite, 24 Stunden lang. Die eigenen vier Wände: ein Lichtblick nach einer schweren Zeit im Krankenhaus. Mit Operationen, Schmerzen, vielen Rückschlägen. Eine Zeit, in der ihr die Familie Kraft gab: ihre älteren Schwestern Sandra und Anita, ihre Mutter Heike, ihr Vater Damaso.

Elisas Unfall hat die ganze Familie erschüttert. Nicht nur für Elisa ist es ein Trauma, auch ihrer Mutter fällt es sichtlich schwer, darüber zu sprechen. An den verhängnisvollen Dienstag vor fast zweieinhalb Jahren kann sie sich noch gut erinnern. "Der Tag fing gut an", erzählt Heike Chirino. "Elisa hatte beim Training am Morgen ein neues Element geübt. Nachmittags rief sie mich an, dass es gut gelaufen war. Sie war zufrieden und motiviert." Doch gegen 18 Uhr erreichte sie erneut ein Anruf. Dieses Mal war es nicht Elisa, sondern ihr Trainer. Der erzählte, dass seine Schülerin beim Training schlimm gestürzt war.

Olympia in Rio war das Ziel

Das Kunstturnen war schon immer Elisas Leidenschaft. Seit ihrem sechsten Lebensjahr trainiert sie regelmäßig. Elisa besuchte eine Berliner Eliteschule des Sports, in der Unterricht und Training gekoppelt sind. Jeweils am Morgen und am Nachmittag gibt es Trainingseinheiten. Bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften holte Elisa Bronze im Sprung, hatte Chancen auf die Teilnahme an den Europameisterschaften. Ihr großer Traum jedoch hieß Olympia. "Es ist halt das größte Ziel, das man hat", sagt Elisa.

Wie ehrgeizig Elisa war, das zeigen ältere Fotos und Videos. Schon als junges Mädchen hatte sie diesen entschlossenen Blick, den einer Leistungssportlerin. Heute sind ihre Gesichtszüge weich. Sie spricht mit leiser, zerbrechlicher Stimme. Das Lächeln aber hat Elisa nicht verlernt. Immer mal wieder huscht dieses warme, fast gütige Lächeln über ihr Gesicht. Zum Beispiel, wenn sie von Kuba erzählt, der Heimat ihres Vaters.

Sie halten immer zusammen: Elisa und ihre Schwestern Anita (l.) und Sandra

Sie halten immer zusammen: Elisa (m.) und ihre Schwestern Anita (l.) und Sandra

Mit fünf Jahren verbrachte Elisa mehrere Monate in dem lateinamerikanischen Land. Sie begleitete ihre Schwester Anita, die für ein Auslandsjahr in der 11. Klasse nach Kuba reiste. Dort wohnten die Schwestern bei Verwandten. "Als ich da war, habe ich fließend Spanisch gesprochen und konnte gar kein Deutsch mehr, als ich zurückgekommen bin", erzählt Elisa. Ihre Spanischkenntnisse hat sie weitgehend verlernt, trotzdem fühlt sie noch immer eine Verbundenheit zu Kuba. "Ich bin stolz, dort meine Wurzeln zu haben."

"Ich lag da und hatte Panik" 

Elisas Leben ist anstrengend geworden. Der Alltag, jede Bewegung kostet sie Kraft. Ihre Woche ist strikt durchgetaktet, stressig, viele Termine. Zum Innehalten und Durchatmen bleibt da nur wenig Zeit. Doch die Gedanken an den Unfall - manchmal holen sie Elisa ein. "An schlechten Tagen kommt alles wieder hoch", sagt sie.

Dann sind da wieder diese Bilder. Dieser Moment, den bis heute niemand so wirklich versteht, auch Elisa selbst nicht. "Es war schon spät", erinnert sie sich. Elisa hatte bereits einen anstrengenden Schultag und ein Training hinter sich, die Konzentration ließ nach.

"Ich habe in der Luft gemerkt, dass etwas anders ist als sonst", erzählt sie. Beim Abgang vom Stufenbarren passiert es: Die damals 16-Jährige verliert die Kontrolle und stürzt auf den Boden der Sporthalle. "Den Aufprall merkt man nicht durch den Schock", sagt sie. "Ich glaube, ich bin auf dem Kopf gelandet, lag dann auf dem Bauch und konnte mich auf einmal nicht mehr bewegen. Ich lag da und hatte total Panik."

Die Beine spürt sie gar nicht mehr

Elisa muss notoperiert werden. Wenige Tage später sagen ihr die Ärzte, dass sie querschnittsgelähmt sei. Von einem Tag auf den anderen muss Elisa lernen, mit einem anderen Körper zu leben. Ein Körper, über den sie keine Kontrolle mehr hat. Den sie kaum noch spürt. "Man verliert innerhalb von kurzer Zeit seine Muskeln. Es ist schwer, davon Abschied zu nehmen", sagt Elisa. 

Einige wenige Funktionen bleiben ihr – und sie kämpft täglich dafür, diese aufrecht zu erhalten. Physiotherapie, Ergotherapie, Krafttraining, Massagen. Die Beine kann Elisa gar nicht mehr bewegen, dafür Arme und Schultern ein wenig. Das ermöglicht ihr, sich eigenständig im Rollstuhl fortzubewegen oder das Smartphone zu bedienen. "Wenn ich nicht trainiere, werde ich wieder schwächer", sagt Elisa. Doch sich hängen zu lassen, kommt für sie nicht in Frage. "Die Disziplin von früher, die habe ich immer noch."

Samuel Koch ist ihr Vorbild

Elisas Schicksal hat viele Menschen bewegt. Auch in ihrem Umfeld sorgt es für große Anteilnahme, Elisas Mitschüler sammelten Spenden für sie. Doch es gibt auch Freunde und Klassenkameraden, die nicht damit umgehen können, was mit Elisa passiert ist. "Manche sind sehr unsicher", erzählt Elisa. "Da denke ich immer: Seid doch einfach locker. Man kann mit mir reden wie früher auch."

Doch durch den Unfall sind auch neue Verbindungen entstanden. Eines Abends, als Elisa noch im Krankenhaus lag, bekam sie auf einmal Besuch: Samuel Koch war da. "Er hat Elisa überrascht, niemand wusste, dass er kommt", sagt Heike Chirino. "Samuel war wirklich witzig. Er hat versucht, Elisa aufzubauen, sagte ihr, dass sie nach vorne gucken soll." Elisa und Samuel haben sich mehrmals getroffen, sie verbindet ein ähnliches Schicksal. Ein bisschen sieht sie in ihm auch ein Vorbild. "Ich finde es gut, dass er sein Ding durchzieht", sagt Elisa. "Er wollte Schauspieler werden, und das macht er jetzt trotzdem, obwohl er im Rollstuhl sitzt."

Elisa geht inzwischen wieder zur Schule. Nicht auf irgendeine, sondern auf die Eliteschule des Sports. Wenn die anderen Training haben, geht Elisa zur Therapie. Sie ist fleißig und will gute Noten schreiben. Das Abitur ist das nächste Ziel. Und danach? Vielleicht ein Psychologie-Studium. Elisa wird kämpfen und ihr Ziel vor Augen nicht verlieren. So wie damals, als sie im glänzenden Body durch die Turnhalle tanzte. 


Hier können Sie den Film "Nur eine falsche Bewegung" aus der Dokureihe "37 Grad" ansehen.

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.